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Die drei Nationalökonomien

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Bibliographic data

Full text: Die drei Nationalökonomien

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Teil. — Weltwirtschaft und Handelspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die drei Nationalökonomien
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Der heutige Zustand der Nationalökonomie
  • Zweiter Teil. Die drei Nationalökonomien
  • Dritter Teil. Die Lehre von der Wirtschaft als Ganzes
  • Schriftstellerverzeichnis
  • Sachverzeichnis

Full text

100 
ständen annimmt, und da es sich nur um Größen handelt, so kann 
jede solche konstante Beziehung in einer Differentialgleichung aus- 
zedrückt werden. Das ist der Sinn, wenn H. Poincare das Natur- 
gesetz als Differentialgleichung bezeichnet. Diese Differential- 
gleichungen, die also die Veränderung der Kraftgrößen und der 
Krafirichtung beim Durchwandern des Raums und ihr gleich- 
bleibendes Verhältnis zueinander darstellen, beschreiben, wie man 
es nennt, das Kraftfeld: sie drücken die gleichbleibende Beziehung 
zwischen der Erscheinung von heute und der von morgen aus und 
ersetzen das Erkenntnismittel der Substanzialität oder Identität des 
Dinges mit sich. Man bezeichnet sie als „Mikrogesetze‘“, die dann 
integriert werden, um Gesetze festzustellen, „welche die Abhängig- 
keit der Naturprozesse voneinander über größere, wahrnehmbare und 
daher direkter Messung zugängliche Erstreckungen wiedergeben“ 
(Schlick), die sogenannten „Makrogesetze“, die also Äußerungen der 
Mikrogesetze sind, etwa wie das Newtonsche Gesetz. 
Das ist, wie ich es verstehe, das Verfahren der exakten Natur- 
wissenschaft, insbesondere der Physik, deren oberstes Ziel es danach 
ist, „Gesetze“ zu formen, Formeln zu prägen, in denen für die Be- 
wegungen, als die einzigen Vorgänge in der Natur, denen man sein 
Augenmerk noch zuwendet, bestimmte Regelmäßigkeiten festgestellt 
werden. 
Grundsätzlich verfahren die anderen Naturwissenschaften 
ebenso, indem sie äußerlich erfaßte Naturerscheinungen ordnen. 
{hr Ideal bleibt dabei die „Exaktheit‘“ der physikalischen Wissen- 
schaften. Ihre Ordnungsprinzipien sind zum Teil dieselben, zum Teil 
andere. So die Klassifikation in der Botanik und Zoologie, soweit 
diese Wissenschaften nicht mit den Methoden der Physik und Chemie 
betrieben werden; Anpassung, Auslese, Ausmerzung in der Biologie 
und Zoologie; „regulative Ideen‘, wie die Idee des „Organismus“ 
als Fiktion u. a. 
Durchaus als Reaktion gegen diese heute in den Naturwissen- 
schaften herrschende Denkweise ist die Bewegung des Neo-Vitalismus 
zu betrachten, die aber doch nur die Auflehnung des Philosophen 
gegen den Naturwissenschaftler ist, dieselbe, die schon Aristoteles 
gegen Democrit ins Werk setzte.
	        

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Konzentrationstendenzen Im Badischen Bankgewerbe. Juristische Verlagsbuchhandlung Dr. jur. Frensdorf, 1914.
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