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Grundzüge der Theorie der Statistik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Theorie der Statistik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Kapitel. Die Geschichte der Statistik
  • II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
  • III. Kapitel. Das Exponentialgesetz
  • IV. Kapitel. Die Anwendung des Exponentialgesetzes
  • V. Kapitel. Interpolation und Ausgleichung
  • VI. Kapitel. Bevölkerungsstatistik
  • VII. Kapitel. Abgeleitete statistische Ausdrücke
  • VIII. Kapitel. Versicherungswesen und Statistik
  • Schluß

Full text

39 
sein können, wenn sie auf gründlichen Lokaluntersuchungen fußt, 
während eine unkritisch durchgeführte vergleichende Statistik wert- 
los sein würde, 
64. Im Zusammenhang hiermit können die gelegentlich im Vor- 
hergehenden berührten Stichproben und KRepräsentativzählungen 
(englisch: „sampling“) näher erwähnt werden. Entweder weil man 
aus irgendeinem Grunde geradezu das Beobachtungsgebiet zu be- 
grenzen wünscht, oder weil es in der Praxis undurchführbar oder 
ganz unmöglich ist, die Beobachtungen auf das ganze Gebiet, wo 
man überhaupt nur Beobachtungen der betreffenden Art machen 
kann, auszudehnen, begrenzt man entweder die Bearbeitung nur auf 
einen Teil des vorliegenden Materials oder sogar schon die Beob- 
achtung auf einen Teil der Beobachtungsmöglichkeiten. Tatsächlich 
handelt es sich immer um so etwas, wenn man auf Grund der 
Erfahrungen in einer gewissen Gruppe (welche zeitlich, räumlich 
oder auf andere Weise bestimmt sein kann) über den Verlauf eines 
Vorgangs in einer anderen Gruppe Schlüsse ziehen oder Voraus- 
berechnungen anstellen will, beispielsweise an anderer Stelle oder 
zu anderer Zeit (speziell in der Zukunft). So berechnet eine Ver- 
sicherungsgesellschaft auf Grund vorausgehender Erfahrungen Prä- 
mien, die vielleicht für längere Zeit gelten sollen; zahlreiche andere 
Beispiele bilden die Aufgaben, mit denen sich die Pfleger der poli- 
tischen Arithmetik (s. im vorigen Kapitel) befaßten. 
Auf Grund dessen, daß die Totalität, welche die betreffende 
Untersuchung repräsentieren sollte, sich nie von solchen Gesichts- 
punkten aus abgrenzen läßt, wird jetzt allerdings fast jegliche 
Statistik in höherem oder geringerem Grade repräsentativ. Es ist 
daher praktisch, den Begriff begrenzen zu können, beispielsweise so, 
wie es das Internationale statistische Institut empfohlen hat, in 
einer Weise, die sich gerade ebenfalls auf die Existenz einer wohl 
abgegrenzten Totalität stützt !). 
65. Zur Beleuchtung der Repräsentativzählung soll ein der 
dänischen Erntestatistik entnommenes Beispiel angeführt werden. 
Diese Statistik kommt so zustande, daß jährlich die kommunalen 
Behörden gefragt werden, wieviel durchschnittlich von”den einzelnen 
Kornsorten auf einer gegebenen Anbaufläche geerntet worden ist. 
Im Jahre 1901 nun wurde eine Erhebung über die Bodenbenutzung 
*) Vgl. hierüber Adolph Jensen, The representative method, Nordisk 
statistisk Tidskrift, Bd. 4, Stockholm 1925, S. 481 f.; s. auch Bull. de ]’ Inst. intern. 
de Stat., t. XXIII. 1. livr. Roma 1926.
	        

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Grundzüge Der Theorie Der Statistik. G. Fischer, 1928.
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