Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1782637850
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178813
Document type:
Monograph
Author:
Westergaard, Harald http://d-nb.info/gnd/117574163
Nybølle, Hans Cl. http://d-nb.info/gnd/127386696
Title:
Grundzüge der Theorie der Statistik
Edition:
2., völlig umgearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1928
Scope:
640 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Beschaffung und Bearbeitung der Massenbeobachtung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

Fürsten und Territorien im späteren Mittelalter. 307 
terisierten, die Centralgewalt stärkenden Verfassungsbildung ins 
Leben traten. 
Wie aber hätten auch ohne solchen aussichtsvollen Unter⸗ 
grund tiefster einigender Kräfte die unendlich verschiedenartigen 
Rechte und Ansprüche zu einer Macht verschmolzen werden 
sollen, aus denen sich der Umfang der fürstlichen Macht gegen 
Mitte etwa des 13. Jahrhunderts zusammensetzte. Nicht um 
staatliche Gewalten handelte es sich hier bloß, nicht minder 
kam die wesentlich von unten her erwachsene Bedeutung der 
Grundherrschaft ins Spiel. 
Die Grundherrschaft des einzelnen Fürsten kann als der 
eigentliche Kern für die thatsächliche Entwicklung eines ge— 
schlossenen Territorialbezirkes gelten; soweit sie in ihren oft 
fern ausgreifenden und zerstreuten Gliederungen mit Hufen und 
Meierhöfen reichte: soweit hatte der Fürst ein Interesse, das 
zwischen diesen Besitzungen liegende Land unter seine Bot— 
mäßigkeit zu bringen. So kaufte er neues Land hinzu, so 
erwarb er in der Nähe seiner Besitzungen Hoheits- und Vogtei⸗ 
rechte, so suchte er benachbarte Adlige in seinen Lehnsverband 
zu bringen und andrerseits fremden Einfluß auszuschließen, 
indem er z. B. vom Kaiser das alleinige Recht zum Ankauf des 
anstoßenden Reichsbesitzes erwarb. Und schon gestaltete er die 
auf diese Weise vergrößerte und abgerundete Grundherrschaft 
ins Staatliche um; die Gerichtsbarkeiten, die mit ihr verknüpft 
waren, entzog er den Meiern, den Wirtschaftsvorständen der 
Fronhöfe, denen die Rechtspflege bisher mit anbefohlen gewesen 
war, und übergab sie besonderen, nur auf dem Gebiete des 
Rechtes thätigen Dienern. 
Daneben aber boten die mannigfachen Schutzgewalten, 
welche hochstehende Große seit Jahrhunderten in steigender Zahl 
erworben hatten, die Gelegenheit, noch weit über den Kreis 
der Grundherrschaft hinaus Rechte auszuüben, die bald mehr 
bald minder als landesherrliche begriffen und bezeichnet wurden. 
Hierhin gehören die Vogteien über geistliches Gut, von der 
Schutzgewalt über reiche Klöster hinab bis zur einfachen Macht 
über Kirchen und Pfründen, hierhin die Schutzgewalten über 
90 *
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.