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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
1784950556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-170296
Document type:
Monograph
Author:
Syrup, Friedrich http://d-nb.info/gnd/130044288
Title:
Regelung des Arbeitsschutzes insbesondere der Arbeitszeit nach den zur Zeit gültigen Gesetzen und Verordnungen (nebst Ausführungsanweisungen) und dem Entwurf des Arbeitsschutzgesetzes (in der vom Reichsrat beschlossenen Fassung)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Reimar Hobbing
Year of publication:
1928
Scope:
224 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Teil D. Entwurf eines Arbeitsschutzgesetzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Entstehung und erste Entwicklungsperiode des modernen Bürgertums
  • II. Neue Gesellschaft, neues Seelenleben

Full text

248 
Zweiundzwanzigstes Buch. 
qu'on aimait sans doute toujours beaucoup, comme un bel 
idéæal avec lequel on occupe son âme sans jamais croire le 
voir réalis6é.“ 
Wichtiger ist ein anderer Zusammenhang: aus der sentimen— 
talen Färbung des Subjektivismus entsteht durch Sturm und 
Drang hindurch und unter den Jahren des Klassizismus hin⸗ 
weg allmählich die seelische Disposition der Zeit der Romantik. 
Will man diesen Entwicklungsgang verstehen, so verlohnt es 
sich, von einem etwas veränderten Standpunkte noch einmal 
auf den Weg des jungen Subjektivismus zurückzublicken. 
Geäußert hatte sich das neue Seelenleben zunächst in einer 
Erregtheit, die sich in tausend Gefühlen und Empfindungen 
brach. Eine überspannte Sinnigkeit, eine überreizte Tätigkeit 
der Vorstellungskraft hatte ein Schwelgen und Schwärmen, ein 
Sichwiegen und Sichhätscheln in schwellenden und schwirrenden 
Gefühlen herbeigeführt, in entschiedenen Fällen bis zur Un— 
fähigkeit, sich den Gefühlsergüssen durch verstandesgemäße Vor— 
stellungen zu entziehen oder gar zu willensstarken Taten treiben 
zu lassen. Es war ein Gefühlsüberschwang, der, wenn bis 
zum äußersten fortentwickelt, den Keim der Selbstvernichtung 
in sich trug. 
Dabei hatten nun diese Gefühle nicht unbewußt und gleich— 
sam naiv ausgetönt, sondern sie waren reflektiert worden. Der 
Einzelne hatte, eben weil er sich als Subjekt fühlte, seinem 
Innenleben kontrollierend, nicht selten bespiegelnd gegenüber 
gestanden; er war durch Reflexion ihr Zuschauer geworden. 
Auf diese Weise hatte die ständig lauernde Reflexion die Un— 
mittelbarkeit der Gefuhlsäußerung derart durchsetzt, daß diese, 
an sich schon sentimental schattiert, nun noch einmal und erst 
recht gebrochen ausklang. 
Konnte nun die Selbstemanzipation des Subjektes auf 
die Dauer allein in dieser Selbstbewegung, die zugleich eine 
Selbstentäußerung war, bestehen? Sehr bald fanden die 
Menschen der sechsziger bis achtziger Jahre des 18. Jahr— 
hunderts in der Empfindsamkeit nicht mehr Ruhe; enttäuscht 
gingen sie dazu über, nur auf sich gestellt, ohne quietistische
	        

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Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
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