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Regelung des Arbeitsschutzes insbesondere der Arbeitszeit nach den zur Zeit gültigen Gesetzen und Verordnungen (nebst Ausführungsanweisungen) und dem Entwurf des Arbeitsschutzgesetzes (in der vom Reichsrat beschlossenen Fassung)

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Bibliographic data

fullscreen: Regelung des Arbeitsschutzes insbesondere der Arbeitszeit nach den zur Zeit gültigen Gesetzen und Verordnungen (nebst Ausführungsanweisungen) und dem Entwurf des Arbeitsschutzgesetzes (in der vom Reichsrat beschlossenen Fassung)

Monograph

Identifikator:
1784950556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-170296
Document type:
Monograph
Author:
Syrup, Friedrich http://d-nb.info/gnd/130044288
Title:
Regelung des Arbeitsschutzes insbesondere der Arbeitszeit nach den zur Zeit gültigen Gesetzen und Verordnungen (nebst Ausführungsanweisungen) und dem Entwurf des Arbeitsschutzgesetzes (in der vom Reichsrat beschlossenen Fassung)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Reimar Hobbing
Year of publication:
1928
Scope:
224 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Teil D. Entwurf eines Arbeitsschutzgesetzes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

14 Die Entstehung des wirtschaftlichen Imperialismus. 
hauptsächlich Baumwolle, Kupfer, Weizen und Schweineschmalz (H a r m s, 
Anteil 163). Es führte aus den englischen Kolonien im Durchschnitt der 
beiden letzten Jahre für eine Milliarde Waren ein, aber nur für ein Drittel 
einer Milliarde Waren aus (Eulenburg, Möglichkeiten 59). 
Ebenso bedurfte Deutschland des Weltmarktes für seine Massen 
industrie, in erster Linie für seine Elektrizitätsindustrie; von den im 
Jahre 1912 hergestellten 97*/4 Millionen Glühlampen gingen 61 Millionen 
in das Ausland; in der Glühlampenfabrikation haben Deutschland und die 
Vereinigten Staaten von Amerika die Weltherrschaft unter sich geteilt. 
Rußland nahm Industrieerzeugnisse, vornehmlich Maschinen und Elektri 
zitätsprodukte, England Industrieerzeugnisse, insbesondere Teerfarben, 
Kinderspielzeug und elektrotechnische Erzeugnisse ab. Dazu konnte der 
englische Markt infolge des Frcihandelssystems sich überhaupt keinem 
bestimmten Einfuhrartikel verweigern. Österreich-Ungarn nahm haupt 
sächlich Steinkohle und Maschinen, Frankreich Maschinen und Felle, Koks 
und Steinkohlen, infolge der Meistbegünstigung aber auch die übrigen 
Industrieartikel ab. Unter den übrigen europäischen Staaten waren 
Belgien und die Niederlande gute Kunden Deutschlands. 
Dazu kam, daß Holland und Belgien infolge ihrer geographischen 
Lage die Ein- und Ausfuhrtore des deutschen Handels besaßen, was bei 
der beträchtlichen Einfuhr zur See schwer ins Gewicht fiel. Die 
Hälfte der Einfuhr kam aus nichteuropäischen Ländern. Unter 
den europäischen Lieferanten Deutschlands stand Rußland mit 1424,6, 
England mit 875,9, Österreich-Ungarn mit 827,5, Frankreich mit 583,2 Mil 
lionen Mark oben an; Belgien blieb mit 344,4, Holland mit 333, Italien 
mit 317,6 Millionen Mark zurück. Unter den außereuropäischen 
Lieferanten nahmen die Vereinigten Staaten von Amerika mit 1711,1 Mil 
lionen Mark den ersten Platz ein; in weitem Abstande folgten Britisch- 
Westafrika mit 134,5, Ägypten mit 118,4, Britisch-Indien mit 541,8, 
Argentinien mit 494,6, Brasilien mit 247,9 und der australische Bund mit 
296,8 Millionen Mark (Harms, Anteil 115, 116). 
Da der Bezug von Waren aus dem nichteuropäischen Ausland von 
20,5 % des Jahres 1889 auf 45,2 % der gesamten Einfuhr des Jahres 1913 
stieg,- kann gesagt werden, daß der europäische Absatz Deutsch 
lands je länger desto mehr auf der außereuropäischen Einfuhr 
von Lebensmitteln und Rohstoffen beruhte (Harms, Anteil 114). 
Deutschland empfing im ganzen jährlich für 3 Milliarden Mark 
Nahrungsmittel und für 5V 2 Milliarden Mark Rohstoffe der Industrie. 
Das Ergebnis des Weltverkehrs war somit ein „künstliches 
System von Abhängigkeiten“ der Teilnehmer an der Welt 
wirtschaft. „Die ganze äußere Zivilisation, aufgebaut auf fremden Grund, 
den wir nicht besitzen, dessen Erzeugnisse wir doch brauchen“ (E u Le n- 
burg, Möglichkeiten 18). '
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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