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Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas

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Bibliographic data

fullscreen: Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas

Monograph

Identifikator:
1798241765
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-183163
Document type:
Monograph
Author:
Dyes, Wilhelm August http://d-nb.info/gnd/172534097
Title:
Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas
Place of publication:
Cöthen
Publisher:
Schettler
Year of publication:
[1925]
Scope:
30 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Deutschlands Inlandsabsatz und deutscher Außenahndel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zum Wiederaufbau Deutschlands und Europas
  • Title page
  • Die zweite Periode der Kriegsfolgezeit
  • Europa
  • Die Vereinigten Staaten von Nordamerika
  • Einblicke in den Welthandel
  • Deutschland
  • Die deutsche Industrie
  • Kredite für Deutschland
  • Deutschlands Inlandsabsatz und deutscher Außenahndel
  • Zusammenfassung

Full text

8 — 
schaften waren im Dezembeer 1923 28% arbeitslos, Arbeitssuchende meldeten 
sich Dezember 1928 nicht weniger als 941 auf 100 Stellen. Wenn auch die 
Arbeitslosenzahl nach Einführung der Rentenmark beträchtlich zurückgegangen 
ist, so kann man anderseits bei einer Reorganisation und Modernisierung von 
Industrie, Landwirtschaft und Handel mit einem Menschenüberschuß rechnen, 
der entweder arbeitslos sein wird oder anderweitig als bisher beschäftigt 
werden muß. 
Es werden bei der Reorganisation manche veralteten Fabriken ein- 
gehen, manche Existenzen brotlos werden, die Zahl der Arbeitslosen 
mag steigen. Die Hauptsache ist, die bestehenbleibenden Betriebe auf 
dem Stande der höchsten, rationellsten Technik, durch Austausc h 
von Betriebserfahrungen, zu erhalten, dadurch den Leerlauf 
zu verhindern und die billigere Produktion im Interesse der Haupt 
abnehmer, der großen Masse der Konsumenten, zu ermöglichen. 
Außenhandel. Um Deutschland als Absatzland bemühen sich 
1atürlich wieder alle Länder, aber anderseits für Deutschland als Liefe- 
ranten die frühere Anerkennung und in Zollfragen angemessene Be 
handlung zu finden, macht keine geringen Schwierigkeiten. ; 
Deutschlands Anteil am Gesamthandel der Welt betrug 1913 bereits 18,2%, 
1923 hingegen nur 9,3%, also etwa die Hälfte. Deutschlands Einfuhr 1923 
setrug in Goldmark nur 54,3%, seine Ausfuhr 59,6% des Jahres 1913, und in 
Mengen nur 483% der Einfuhr und etwa 52% % der Ausfuhr 19138. Das sind 
raurig niedrige Ziffern. 
Der ganze deutsche Lebensstandard hat sich danach zu richten. 
Es ist aber bekanntlich schwer, sich aus besseren Verhältnissen an 
irmere, vom Reichtum der Vorkriegszeit an die Armut der Gegenwart 
zu gewöhnen. Doch es muß geschehen. Der Wiederaufbau Deutsch- 
jands beginnt auf einer niedrigen Stufe des Komforts, hauptsächlich 
allerdings, weil Tabak, Alkohol, Bier und andere Reiz- und Genuß- 
mittel, wie auch Artikel der Frauenmode, im Gebrauche stark ein- 
zeschränkt werden könnten, um dafür andere Konsumartikel mehr zu 
verwenden. Export ist nötig, um die Rohstoffeinfuhr zu bezahlen, aber 
Export ist. kein Ersatz für mangelnden Inlandsabsatz. Dieser Punkt 
kann nicht genügend hervorgehoben werden, 
Die gelegentliche Aktivität der Deutschen Handelsbilanz ist nicht als ein 
‚ünstiges Zeichen aufzufassen, sondern als ein Beweis für mangelnde Nach: 
'rage des Wirtschaftslebens nach zu veredelnden Rohstoffen. 
Generaldirektor Eichberg berechnet die für die Durchführung 
des Dawes-Planes und jährliche Aufbringung von 22%. Milliarden 
notwendigen Exporte Deutschlands auf 14 Milliarden gegenüber etwa 
\0 Milliarden vor dem Kriege; wie diese zustande kommen sollen bei der 
Verarmung Europas, das früher drei Viertel der deutschen Ausfuhr auf- 
nahm, und bei dem äußerst langsamen Wiederaufbau des russischen 
Wirtschaftslebens, ist z. Zt. schleierhaft. 
Verwundert habe ich, der ich etwa 10 Jahre in Rußland gelebt habe 
Asch Krieg, Revolution und einigen Jahren bolschewistischen Regiments die 
Sründerwut in Berlin beobachtet, wo eine osteuropäische Gesellschaft nach 
der anderen entstand, als ob in Osteuropa schnell viel Geld verdient werdet
	        

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Zum Wiederaufbau Deutschlands Und Europas. Schettler, 1925.
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