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Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

Monograph

Identifikator:
1815583320
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-204544
Document type:
Monograph
Author:
Fisher, Irving http://d-nb.info/gnd/118533541
Title:
The stock market crash - and after
Place of publication:
New York
Publisher:
Macmillan
Year of publication:
1930
Scope:
XXVI, 286 S.
graph. Darst
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter II. President Hoover Acts
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
  • Title page
  • Contents
  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie auf der Düsseldorfer Industrietagung 1929 / von Dr. J. Herle, Geschäftsführer des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
  • Das gewerkschaftliche Programm der Wirtschaftsdemokratie / von Universitätsprofessor Dr. Georg Halm, Würzburg
  • Die Probleme der Wirtschaftsdemokratie. Dargestellt an internationalen Beispielen / von Privatdozent Dr. Walter Heinrich, Wien
  • Individualismus oder Kollektivismus als Weltanschauung / von Professor Dr. E. Horneffer, Gießen
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des evangelischen Christentums. Pastor Dr. rer. pol. Depuhl, Volkswirt RDV, Hannover
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des katholischen Christentums / von Prof. Schilling in Tübingen
  • Individualismus und Kollektivismus als Triebkräfte in der Wirtschaft / von Bergassessor a. D. Dr.-Ing. e. h. v. u. z. Loewenstein
  • Der demokratische Gedanke im Staats- und Wirtschaftsleben / von Prof. M. Wundt, Jena
  • Sozialismus und Demokratie / von Dr. Paul Osthold, Düsseldorf
  • Gemeinwirtschaftliche Experimente in der Vergangenheit / von Universitätsprofessor Dr. Preyer, M. d. R. , Königsberg
  • Wirtschaftsdemokratie und Kartelle / von Universitätsprofessor Dr. Robert Liefmann
  • 10 Jahre Kohlenwirtschaftsgesetz / von Geheimrat G. Brecht, Köln
  • Für die Freiheit der Schlüsselindustrie / von Dr. M. Schlenker, Düsseldorf
  • Wirtschaftsdemokratische Irrtümer bezüglich der weiterverarbeitenden Industrie / von Direktor Karl Lange. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
  • Konzernbildung und Wirtschaftsdemokratie / von Prof. Dr. Karl Muhs, Greifswald
  • Die begrenzte Reichweite des Genossenschaftsgedankens in der Gütererzeugung. Der Wesensunterschied zwischen genossenschaftlicher Gütererzeugung und Güterverteilung / von Universitätsprofessor Emil Wehrle, Karlsruhe
  • Grenzen zwischen öffentlicher und privater Wirtschaft / von Dr. Martin Sogemeier, Berlin
  • Recht und Gemeinschaftsgedanke / von Universitätsprofessor Dr. Heinrich Lehmann, Köln
  • Das deutsche Arbeitsrecht, Wegbereiter des Sozialismus / von Rechtsanwalt Schoppen, Düsseldorf
  • Sozialpolitik zwischen Demokratie und Autonomie / von Dr. Josef Winschuh, Berlin
  • Um die Autonomie des sozialen Gedankens / von Professor Dr. Adolf Günther, Innsbruck
  • Die Vorherrschaft der freien Gewerkschaften in den Organen der Selbstverwaltung / von Dr. rer. pol. Hadrich, Leipzig
  • Steuern als Werkzeug der Wirtschaftssozialisierung / von Dr. jur. et phil. Franz von Lilienthal, Oberregierungsrat
  • Hoffnungen und Tatsachen um den Artikel 165 der Reichsverfassung. Ein Bericht / von Dr. Wilhelm Steinberg, Düsseldorf
  • Soziale Bauhütten / von Dr. Schuster, Düsseldorf
  • Um Form und Wesen der Handelskammer / von Dr. Wilden, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
  • Falsche Romantik um die Betriebsdemokratie / von Dr. Robert Holthöfer (Essen)
  • Das Schlagwort vom Bildungsprivileg / von Bergassessor Dr.-Ing e. h. Ernst Brandi, Dortmund, Vorsitz des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen
  • Wirtschaftsdemokratische Wanderung in der Fremde / von Wolfgang Krüger, Berlin
  • Unternehmer und Wirtschaftsdemokratie / von A. Heinrichsbauer, Essen
  • Idee und Persönlichkeit als Triebkräfte der Geschichte / von Universitätsprofessor Dr. W. Schüßler, Rostock

Full text

konjunkturlose Wirtschaft dürfte das Moltke-Wort vom 
ewigen Frieden wirklich zutreffen, daß sie „ein Ideal und 
vielleicht nicht einmal ein schönes“ ist 
Solange wir eine koniunkturlose Wirtschaft aber 
nicht haben, muß man. in besseren Zeiten {für 
schlechtere mit sorgen. 
Bisher hat man die. Kohlenwirtschaft innerhalb des kon- 
junkturellen Auf und Ab. der übrigen Wirtschaft preislich 
viel zu Starr geregelt: dadurch schnitt ‘man dem Bergbau 
die Wellenberge der Koniunktur ab, ließ ihn aber an 
den Wellentälern mitleiden und beeinträchtigte so 
die finanzielle Beweglichkeit und leider auch die Kredit- 
fähigkeit eines wesentlichen Teils der deutschen Wirt- 
Schaft bedenklich. Ich bin» mit Professor Schmalen- 
bach und andern der Ansicht, daß man mit dieser Rege- 
lung der Volkswirtschaft und Der saldo auch den 
Verbrauchern keinen Vorteil] erweist, zumal 
die Gefahr ungesunder Koniunkturausschläge zweifellos 
verstärkt wird, wenn man im Wirtschaftsorganismus den 
Regulator der Preise der Schlüsselindustrien zu starr 
festhält. _ 
Um die mit der Zwangspreisregelung und der Zwangs- 
Syndizierung verbundenen Nachteile zu vermeiden, die ja 
bei der jetzigen Handhabung insbesondere dem Reichs- 
wirtschaftsminister eine. beispiellose Verantwortung auf- 
laden, liegt der Gedanke nahe und ist wohl auch an 
maßgebenden Stellen. bisweilen erwogen worden, das 
Kohlenwirtschaftsnetz vorübergehend zu 
Suspendieren und eine. Zeitlang den natürlichen 
Kräfteausgleich wirken zu lassen. Ich glaube, daß eine 
Solche Lösung in einer innerlich gesunden und gekräftigten 
Volkswirtschaft wahrscheinlich das Richtige wäre. Ich 
fürchte aber, daß unser geschwächter Wirtschaftskörper 
Sich die mit einer derartigen Gewaltkur verbundene 
Kräftevergeudung. und Wertevernichtung nicht leisten kann. 
Man wird also mit dem KWG. weiter rechnen müssen. 
Im Rahmen kritischer Betrachtungen zur Wirtschafts- 
demokratie möchte ich daher zu diesem Gesetz folgendes 
sagen: Der für die Kritik entscheidende Punkt, ob die 
wirtschaftliche Selbstverwaltung durch 
die beteiligten Kreise möglich ist, kann nach den 
Erfahrungen des KWG. noch nicht abschließend beurteilt 
werden, weil. sie bisher überhaupt noch nicht ernstlich 
versucht ist. So sind diese zehn Jahre des KWG. für die 
Frage der Bewährung seines Grundprinzips ohne Be- 
weiskraft. Wegen der vorerwähnten ungünstigen 
Wirkungen zwangswirtschaftlicher Maßnahmen auf Moral 
und Verantwortungsgefühl sind sie sogar für die Frage 
der Erziehung zur wirtschaftlichen Selbstverwaltung 
und Selbstverantwortung mehr als verloren, d. h. eher 
schädlich gewesen. 
VER — 
75
	        

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Documenti Ispano-Genovesi dell’Archivio Di Simancas. Co’ tipi del R.I. de’ Sordo-Muti, 1868.
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