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Die wirtschaftliche Konzentration

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Konzentration

Monograph

Identifikator:
1819912523
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-208152
Document type:
Monograph
Title:
Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
Edition:
2. Aufl.
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Industrie-Verl.
Year of publication:
[1929]
Scope:
186 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Problem der Wirtschaftsdemokratie auf der Düsseldorfer Industrietagung 1929 / von Dr. J. Herle, Geschäftsführer des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Konzentration
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Begriffsbildung
  • 2. Betrieb
  • 3. Die Unternehmung
  • 4. Die Ursachen der Konzentration
  • 5. Die Formen der Konzentration
  • 6. Die Sammelunternehmung
  • 7. Die Kapitalsanlagevereinigung
  • 8. Die vertikale Konzentration
  • 9. Die horizontale Konzentration
  • 10. Teilweise und vollständige Konzentration
  • 11. Der vertragsmäßige Zusammenschluß
  • 12. Zusammenschluß durch Aktienerwerb oder Aktientausch
  • 13. Der Zusammenschluß durch Bildung einer Haltegesellschaft
  • 14. Der Zusammenschluß durch völlige Verschmelzung
    14. Der Zusammenschluß durch völlige Verschmelzung
  • 15. Das Kartell
  • 16. Der Trust
  • 17. Die Interessengemeinschaft
  • 18. Die Fusion
  • 19 Die Zwangsorganisation
  • 20. Die internationale Organisation
  • 21. Die Wirkungen auf die Produktionskosten
  • 22. Die Wirkungen auf die Preise
  • 23. Die Wirkungen auf die Arbeiter
  • 24. Die Versuche einer gesetzlichen Regelung
  • Index

Full text

Der Betrieb 
einheitlicher Komplex von auf die Dauer berechneter wirtschaftlicher 
Tätigkeit.‘ Die rationelle Güterverwendung im Haushalt ist auch eine 
wirtschaftliche Tätigkeit, stellt aber keinen Betrieb dar. Auch die 
produktive Tätigkeit an sich stellt noch keinen Betrieb dar, sondern 
erst das planmäßige Zusammenwirken einer oder mehrerer Arbeitskräfte 
mit äußeren Mitteln in einer Organisation, Unter einem Inbegriff versteht 
man doch eine bloß gedankliche Zusammenfassung irgendwelcher Er- 
scheinungen, unter einem einheitlichen Komplex eine bloß äußere Zu- 
sammenfassung gleichartiger Erscheinungen, während es hier auf einen 
inneren Zusammenhang ungleichartiger Erscheinungen ankommt, den 
man eben Organisation nennt. 
Im Sprachgebrauch der Praxis und der Gesetze wird aber noch 
eine weitere Einschränkung vorgenommen, indem man zwischen der 
technischen Herstellung der Güter und ihrer kaufmännischen Verwertung 
unterscheidet, als Betrieb die Organisation für die mechanische Be- 
arbeitung oder chemische Verarbeitung der Rohmaterialien und als 
Vertrieb die Organisation für den Absatz der auf diese Weise hergestellten 
Erzeugnisse bezeichnet. Die Gesetzgebung über den unlauteren Wett- 
bewerb spricht daher von einem Verrat von Betriebs- und Geschäfts- 
geheimnissen, die Arbeiterschutzgesetzgebung bezieht sich in der Regel 
nur auf den technischen Teil des Unternehmens. Die wirtschaftliche 
Konzentration beschränkt sich freilich nicht auf den technischen Betrieb, 
sondern erstreckt sich meistens auch auf den kaufmännischen Vertrieb, 
dann liegt aber nicht mehr eine Zusammenfassung von Betrieben, sondern 
von Unternehmungen vor, von denen noch die Rede sein wird. 
Es ist durchaus keine Anomalie, wie Passow (a. a. 0., S. 35) meint, 
wenn die Volkswirtschaftslehre die Hausindustrie, das Handwerk und 
die Fabriksindustrie als gesonderte Betriebsformen oder Betriebssysteme 
betrachtet. Eine geschlossene Hauswirtschaft, in der nur im Hause und 
für das Haus produziert wird, ist freilich noch kein Betrieb, weil die 
produktive Tätigkeit von der konsumtiven noch nicht getrennt und 
verselbständigt worden ist, aber die Keimzelle, aus der die verschiedenen 
Betriebssysteme hervorgehen. Der Hausindustrielle jedoch, der seine 
Erzeugnisse verkauft oder an den Verleger abliefert, hat einen Betrieb, 
der Verleger aber nur in dem Falle, als er an den Erzeugnissen noch gewisse 
Vollendungsarbeiten vornimmt oder einen eigenen kaufmännischen 
Apparat schafft. 
Vielfach gebraucht man das Wort Betrieb für die einer bestimmten 
produktiven Tätigkeit gewidmete Anlage, nämlich die Gesamtheit der 
Gegenstände, welche dieser Tätigkeit dienen, sich aber nicht in einem 
einzigen Erzeugungsvorgang verbrauchen, wie die Roh- und Hilfsstoffe, 
sondern. dauernd in Verwendung sind und nur in einer Amortisations- 
quote in den Wert des fertigen Erzeugnisses eingerechnet werden. Auch
	        

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Report on the Trade in Refrigerated Beef, Mutton and Lamb. Stat. Off., 1925.
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