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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1028803753
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-47137
Document type:
Monograph
Title:
Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa
Place of publication:
Dresden
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 232 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Geographisches
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
    Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Das Problem. 
25 
des Raumes ausgehend, ihre Schlüsse durch gleiche Mittel erzielt, und 
wenn ihre Schlüsse haltbar sind, müssen sie ebenso einleuchtend sein. 
Und obgleich wir auf dem Gebiete der Nationalökonomie unsere Theorien 
nicht durch künstlich hervorgebrachte Kombinationen oder Bedingungen 
prüfen können, wie dies in einzelnen anderen Wissenschaften möglich 
ist, so können wir doch nicht weniger beweiskräftige Personen dadurch 
anstellen, daß wir Gesellschaften vergleichen, in welchen verschiedene 
Bedingungen vorherrschen, oder daß wir in Gedanken Kräfte oder 
Faktoren von bekannter Richtung trennen oder vereinigen, hinzufügen 
oder ausscheiden. 
Ich beabsichtige, auf den folgenden Blättern den Versuch zu machen^ 
das große Problem, das ich skizziert habe, durch die Methoden der Na 
tionalökonomie zu lösen. Ich beabsichtige, das Gesetz zu suchen, welches 
die Armut an den Fortschritt kettet und den Mangel mit der Zunahme 
des Reichtums vermehrt; und ich glaube, daß wir in der Erklärung, 
dieses Paradoxons zugleich die Erklärung der immer wiederkehrenden 
Zeiten industrieller und kommerzieller Lähmung finden werden, die, 
wenn man sie unabhängig von ihren Beziehungen zu allgemeineren 
Erscheinungen betrachtet, so unerklärlich scheinen. In der rechten Weise 
angefangen und sorgfältig durchgeführt, muß eine derartige Unter 
suchung zu Schlußfolgerungen führen, die jede Probe bestehen und als 
Wahrheit mit allen anderen Wahrheiten in Wechselbeziehung stehen 
werden. Denn in der Aufeinanderfolge von Erscheinungen gibt es 
keinen Zufall. Jede Wirkung hat eine Ursache, und jede Tatsache 
involviert eine vorausgegangene Tatsache. 
Daß die Nationalökonomie, wie sie jetzt gelehrt wird, den fort 
bestand der Armut inmitten vergrößerten Reichtums nicht in einer 
Weise erklärt, die mit den tief eingewurzelten Anschauungen der Menschen 
harmoniert; daß die unzweifelhaften Wahrheiten, welche sie lehrt, un 
zusammenhängend und ohne Beziehung zueinander sind; daß es ihr 
nicht gelungen ist, im Geiste des Volkes den fortschritt zu machen, 
den eine selbst unbequeme Wahrheit machen muß; daß sie im Gegen 
teil nach einem Jahrhundert der Pflege, während dessen sie manche 
der scharfsinnigsten und mächtigsten Geister beschäftigte, von dem Staats 
manne mißachtet, von den Massen verspottet und in der Meinung 
vieler gebildeter und denkender Männer auf den Rang einer Pseudo 
wissenschaft herabgesetzt wird, in der nichts fest ist oder sein kann, — 
muß, scheint mir, nicht an der Unfähigkeit der Wissenschaft liegen, wo 
fern sie nur richtig verfolgt wird, sondern an irgendeinem falschen Schritt 
in den Prämissen oder einem übersehenen faktor in ihren Schätzungen. 
Und da solche Irrtümer gewöhnlich durch die Achtung, die Autoritäten 
gezollt wird, verheimlicht werden, so werde ich in dieser Untersuchung 
nichts als bewiesen ansehen, sondern selbst anerkannte Theorien an 
den ersten Prinzipien prüfen und, wenn fie die Probe nicht bestehen, aufs 
neue dieTatsachen untersuchen, um das sie regierendeGesetz zu entdecken.
	        

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Das Land Der Unbegrenzten Möglichkeiten. F. Fontane & Co., 1911.
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