Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaftspolitisches Handbuch von Rumänien

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Metadata: Wirtschaftspolitisches Handbuch von Rumänien

Multivolume work

Identifikator:
1847028748
Document type:
Multivolume work
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1896-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1886436398
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-235143
Document type:
Volume
Author:
Conrad, Johannes http://d-nb.info/gnd/118521853
Title:
Nationalökonomie
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1902
Scope:
XVI, 389 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

42 Erstes Buch. Die Begründer. 
rieht, der sich mit der Existenz der natürlichen Ordnung und den 
Mitteln ihrer Erkenntnis befaßt. Hierfür geben sie übrigens als 
Grund an, daß der Unterricht aller Bürger, eine aufgeklärte öffent 
liche Meinung, das einzige Mittel sei, um zu verhindern, daß der 
physiokratische Despotismus in persönlichen Despotismus entarte. 
Wie Quesnay sagt, ist es die öffentliche Meinung, die das Schwert 
führt. Daher muß sie urteilsfähig sein. 
Auch die öffentlichen Arbeiten werden von den Physio- 
kraten als eine Teilaufgabe des Staates bezeichnet; — muß ein guter 
Besitzer nicht zuerst für gute Wege auf seinen Besitzungen sorgen ? 
— denn gute Wege und Kanäle sind ganz besonders wichtig, um 
den Grund für die Ertragsfähigkeit eines Besitztumes zu legen. Sie 
sind eine Art Grundvorschüsse, ähnlich denen der Grundbesitzer. 
Das ist ungefähr Alles*). Diese Aufzählung der Funktionen des 
Staates bleibt dieselbe, ohne viel verbessernde Pinselstriche, für die 
ganze liberalökonomische Schule bis auf Bastiat und Molinari. Wir 
können als Letztes noch erwähnen, daß, ebenso wie späterhin die 
Nationalökonomen der liberalen Schule, die Physiokraten sich voll 
ständig als Internationalisten gebärdeten. Hierin unterscheiden sie | 
sich von ihren Freunden, den fremdenhassenden Chinesen. Nicht nur j 
erklären sie vom wirtschaftlichen Gesichtspunkte aus, „daß man alle I 
Unterschiede zwischen den Völkern beiseite schieben muß“, sondern 
sie fürchten auch vom politischen Gesichtspunkt aus gerade den ; 
Patriotismus 1 2 ). Es ist eigentümlich, daß die heutigen Friedens 
apostel nicht daran denken, sich auf diese erlauchten Vorläufer zu 
berufen. 
/ § 3. Über die Steuern. 
Wie bekannt, ist die Steuertheorie der Physiokraten eine der 
charakteristischsten Seiten ihres Systems. Sie gehört dazu; sie ist 
untrennbar mit ihrer Auffassung des Reinertrages und des Grund 
besitzes verbunden, und trotzdem hat sie, eine eigentümliche Tat- 
1 ) „Turgot jedoch, der viel weniger landwirtschaftlich gesinnt war, als die 
Physiokraten, billigt ebenfalls gewisse königliche Privilegien, um die Errichtung von 
Fabriken za begünstigen“ (CBuvres I, S. 360). 
2 ) „Man hat die Völker als in einem beständigen Kriegszustand untereinander 
hingestellt; dieses unglückliche Vorurteil hat man sozusagen geheiligt und daraus 
eine Tugend gemacht, die Patriotismus genannt wird“ (Baodeau, S. 808). 
Er bezeichnet als die drei Kardinalfehler der Staaten besonders die, die den 
Fall der griechischen Städte verschuldet haben: Willkür in der Gesetzgebung, Steuer 
druck, gehässiger Patriotismus (S. 800).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.