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Vorschule der Volkswirthschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Vorschule der Volkswirthschaft

Monograph

Identifikator:
1891241699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236791
Document type:
Monograph
Author:
Robolsky, Hermann http://d-nb.info/gnd/117533610
Title:
Vorschule der Volkswirthschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Foerster
Year of publication:
1862
Scope:
764 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Geld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Vorschule der Volkswirthschaft
  • Title page
  • Die Natur und die menschliche Arbeit
  • Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
  • Der Werth und das Eigenthum
  • Die Concurrenz und der Preis
  • Die Arbeit und ihr Lohn
  • Der Capitalgewinn und der Wucher
  • Das Grundeigenthum und die Grundsteuer
  • Das Geld
  • Der Credit und die Banken
  • Die Capital-Association
  • Die Arbeiter-Associationen
  • Die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit
  • Die Handelsfreiheit
  • Die Theilbarkeit des Bodens
  • Das Bevölkerungsgesetz
  • Die Pflege der Armuth
  • Die Staatseinnahmen
  • Contents

Full text

zu verbürgen. Solche Münzen wurden daher bis auf den heutigen 
Tag ohne die Mühe des Wägens stückweise angenommen. 
Die Namen dieser Münzen scheinen ursprünglich das Gewicht 
oder das in ihnen enthaltene Metallquantum ausgedrückt zu haben. 
Zur Zeit des Servius Tullius, der zuerst in Rom Geld münzen 
ließ, enthielt das römische As oder Pfund ein römisches Pfund 
gutes Kupfer. Es war nach Art unseres Troyes⸗Pfundes in zwölf 
Unzen getheilt, deren jede eine wirkliche Unze guten Kupfers ent ⸗ 
hielt. Das englische Pfund Sterling enthielt zur Zeit Eduard's J. 
nach Towergewicht ein Pfund Silber von bestimmter Löthigkeit. 
Das Towerpfund scheint etwas mehr als das römische gewesen zu 
sein, und etwas weniger, als das Trohespfund. Dieses letztere 
wurde erst im achtzehnten Regierungsjahre Heichrichs VIII. in die 
englische Münze gebracht. Der französische Livre enthielt zur Zeit 
Karls des Großen nach Troyesgewicht ein Pfund Silber bon be—⸗ 
stimmter Löthigkeit. Die Messe zu Troyes in der Champagne wurde 
zu jener Zeit von allen europäischen Völkern besucht, und die Ge— 
wichte und Maße eines so berühmten Marktes waren allgemein 
bekannt und geschätzt. Das schottische Geldpfund enthielt von 
Alexander J. an bis auf Robert Bruce ein Pfund Silber von dem ˖ 
selben Schrot und Korn, wie das englische Pfund Sterling. Die 
englischen, französischen und schottischen Pennys (Pfennige) enthalten 
gleichfalls ursprünglich alle ein wirkliches Pennhgewicht Silber, den 
zwanzigsten Theil einer Unze und den zweihundertundvierzigsten 
Theil eines Pfundes. Auch der Schilling scheint ursprünglich der 
Name eines Gewichtes gewesen zu sein. „Wenn der Waizen zwölf 
Schilling das Quarter kostet, sagt ein altes Statut Heinrichs III., 
so soll ein Semmelbrot für einen Pfennig elf Schilling und vier 
Pence wiegen.“ Doch scheint das Verhältniß zwischen dem Schil. 
ling und Pennh einerseits, und dem Schilling und Pfund andrer— 
seits nicht so beharrlich und gleichmäßig gewesen zu sein, als das 
zwischen dem Penny und dem Pfund. Während der Periode des 
ersten französischen Königsstammes scheint der französische Sou 
(Schilling im Englischen) bald fünf, bald zwölf, bald zwanzig und 
bald vierzig Pennys enthalten zu haben. Unter den alten Sachsen
	        

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Vorschule Der Volkswirthschaft. Verlag von Otto Foerster, 1862.
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