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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064901
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238006
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XIX, 488 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Elftes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

l3 16 — Elftes Buch. Zweites Kapitel. 
überkommene Summe nicht mehr völlig zu verwirklichender An—⸗ 
sprüche. Die universale Färbung der deutschen Herrschergewalt 
verblaßte, die nationale trat hervor. Indem das Papsttum 
gegen das Kaisertum vorging, stieß es auf die Nation. 
Auf nationale Regungen im Volke, auf antipäpstliche 
Strömungen in der Kirche gestützt hätte ein kraftvolles deutsches 
Königtum die Ansprüche der Kurie in der ersten Hälfte des 
14. Jahrhunderts wohl noch würdig und raschen Erfolges 
zurückweisen können. Geschah das unter König Ludwig nicht, 
so wird man hierfür nicht seine Person allein verantwortlich 
machen wollen. Es zeigte sich, daß das Königtum auch als 
Institution dem letzten, ihm unter so vorteilhaften Bedingungen 
aufgedrängten Streite mit der Kurie nicht gewachsen war. Erst 
als die Kurfürsten und der Reichstag sich des Kampfes an— 
nahmen, wurden sichere Ergebnisse gewonnen, die dann die goldene 
Bulle nochmals gesetzlich festlegte: nicht mehr hinter dem Könige, 
hinter den Ständen des Reiches vielmehr lebte die Nation. 
So ist eins der symptomatischen Ergebnisse der äußeren 
Geschichte unseres Volkes von Rudolf J. bis auf Karl IV. 
vor allem der Verfall des Königtums trotz teilweis trefflicher 
Herrscher. In der That: wie hätte sich ein Königtum heben 
sollen, dem fast jede regelmäßige Vollstreckungsgewalt fehlte, 
dessen finanzielle Grundlagen trostlos waren? Alle Könige 
hatten in der Begründung von Hausmachten ein Gegenmittel 
gesucht. Es lag hierin auch thatsächlich ein Heilmittel vor, 
sobald es einem Könige gelang, aus der Anfangsperiode einer 
Hausmachtsgründung, die noch notwendig eine Gleichsetzung der 
königlichen mit allen verwandten und so zahlreich vorhandenen 
fürstlichen Bestrebungen zur Folge haben mußte, hinauszu— 
gelangen zur festen Beherrschung eines mehr als fürstlichen 
Länderkomplexes. Allein gerade dieser Fall trat zunächst nicht 
ein; er wurde dadurch verhindert, daß stets nacheinander Könige 
aus verschiedenen Häusern gewählt wurden, deren fast jeder 
dann mit der mühsamen Grundlegung einer neuen Hausmacht 
zu beginnen hatte. Erst mit Karl IV. und seinen Nachfolgern 
zgelangte das Königtum aus dieser verhängnisvollen Lage her—
	        

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Die Zollgesetze Der Österreichisch-Ungarischen Monarchie Nach Dem Gegenwärtigen Stande Der Gesetzgebung Nebst Allen Auf Die Einhebung Und Verwaltung Der Zölle Bezug Habenden Vorschriften Und Erlässen. Beck, 1871.
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