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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Multivolume work

Identifikator:
1895264332
Document type:
Multivolume work
Author:
Myers, Gustavus
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916 -
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1895265185
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-241581
Document type:
Volume
Author:
Myers, Gustavus http://d-nb.info/gnd/10190651X
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
S. [415] - 800
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierzehntes Kapitel. Das Vermögen Hills
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Hansische Beiträge zur deutschen Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Lübeck und der Ursprung der Ratsverfassung
  • II. Der Markt von Lübeck. Topographisch-statistische Untersuchungen zur deutschen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
  • III. Lübecker Familien und Persönlichkeiten aus der Frühzeit der Stadt
  • IV. Aussenpolitische und innerpolitische Wandlungen in der Hanse nach dem Stralsunder Frieden (1370)
  • V. Die Hanse und die nordischen Länder
  • VI. Das älteste erhaltene deutsche Kaufmannsbüchlein
  • VII. Grosshandel und Grosshändler im Lübeck des 14. Jahrhunderts
  • VIII. Die Gründungsunternehmerstädte des 12. Jahrhunderts

Full text

Der amtlich beglaubigte Brotwucher. 
weiß, daß der Wiener derlei nicht krumm nimmt; feine Gemütlichkeit 
it jo weitherzig, daß er das Verhalten der fozialdemokratijchen Partei 
und ihrer Prefje in der Frage der Brotpreife nur ug findet und es 
nachlichtsvoll belächelt. Deswegen auch keine Feindjchaft nicht, wenn dieje 
Meinung der Wiener hier wiedergegeben und der Nabe die Schelle um- 
gehängt wird... 
Man lachte deshalb auch verftändnisinnig, alz die Direktoren der 
„Hammerbrotwerfe” an den Barteivorftand die „Bitte“ um Unter- 
juchung ihrer Kalkulationen durch eine eigene Kommifjion richteten. Das 
befte und einfachfte wäre gewefjen, die Direktoren der Anfkerbrotfabrif 
hiezu zu beftellen und vice versa Hütten diefe den gleichen Spaß fich 
machen und ihre Brüder von den Hammerbrotwerfen um den Liebesdienft 
bitten fönnen. Die beiderjeitigen Verwaltungs: und Auffichtsräte unter 
Zuziehung ihrer eigenen Buchfachverftändigen wären e$ zufrieden gewefen. 
Um aber auf die amtliche (in Wirklichkeit von den Fabriken erftellte) 
Kalkulation zurüdzufommen: Sie mußte gewifje Fehlerquellen enthalten, 
die derjenige, welcher nicht vom Bäckerfache ijt und den Gejchäftsbetrieb 
nicht fennt, fwerlih beurteilen kann. Befißt doch keine einzige Wiener 
BroterzeugungsSftätte eine fortlaufende Kalfulationsbuchhaltung, aus 
welcher einzig und allein die Richtigkeit und Angemefjenheit der kalfulierten 
Brotpreije genau zu erfjehen wäre. Hierin liegt auch die große Fopperei, 
die fih die Wiener Bäckereibefißer mit der ganzen Öffentlichkeit erlauben; 
weiß doch jeder derjelben, daß felbft der tüchtigite außenftehende Fach- 
mann derart aufgeftellte Kalkulationen überhaupt nicht oder nur nach 
jehr langer, mühevoller Arbeit einigermaßen auf ihre Richtigkeit hin 
überprüfen fann. €$ gibt nur eine Möglichkeit, feftzujtellen, ob Brot 
wucher durch ungerechtfertigte Brotpreife vorliegt: die genaue Ermittlung 
der erzielten Reingewinne feit der Zeit der Aufhebung der amtlich feft- 
gejeßten Brotpreije, ferner der an die Direktoren, Berwaltungsräte und 
an jonftige Interefjenten abgeführten Tantiemen und der Koften der 
Unterhaltung von Yutos für Privatzwece jowie die Bekanntgabe der 
jo errechneten Gewinijtjumme und der in der gleihen Zeit erzeugten 
Brotmenge. Erit eine derartige Aufftellung von jeder der in Wien be- 
ftegenden Brotbäckereien würde zeigen, daß ab 1923 der Wiener Brot- 
Fonjument bei jedem Laib Brot den Broterzeugern einen Ertraprofit von 
durchfAnittlich mindeftenz 1000—1200 Kronen zahlen mußte, der kebten 
Endes nur um den von der Steuerbehörde erhobenen, mehr oder minder 
richtig erfaßten Steuerbetrag gekürzt wurde. Im Übrigen aber: die 
Broterzeuger von Heute find die unichuldigiten Lämmlein, die feinem
	        

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Gesamtstaat, Dualismus Und Pragmatische Sanktion. Universitäts-Buchhandlung (Otto Gschwend), 1914.
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