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Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1895264332
Document type:
Multivolume work
Author:
Myers, Gustavus
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916 -
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1895266750
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242184
Document type:
Volume
Author:
Myers, Gustavus http://d-nb.info/gnd/10190651X
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
XL, 412 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil: Die grossen Landvermögen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

57. Die Funktionen der Börse auf dem Kapitalmarkt. 235 
werte schwanken zwischen 300 und 2%. Der Rentabilitätssatz aber 
(das heißt der Schlüssel, zu welchem die Dividende kapitalisiert wird) 
variiert nur zwischen 5 und 8%, von wenigen Ausnahmsfällen abge 
sehen. In den einzelnen Effektengruppen kann man von einem durch 
schnittlichen Rentabilitätssatz sprechen, der bei deutschen Bankwerten 
z. B. in normalen Zeiten 5—5% % beträgt und so fort. Eine große Menge 
von Börsemitgliedern zieht ihren Gewinn daraus, daß sie das Publi 
kum auf die höhere Rentabilität der Aktie einer Branche gegenüber 
der einer andern bei gleich günstiger Bilanz oder eines Pfandbriefs 
gegenüber jenem einer andern Bank aufmerksam macht und dadurch 
zwei Operationen, einen Rauf und einen Derkauf, hervorruft. 
Die Schaffung der Durchschnittsrentabilität durch die Börse er 
möglicht den Banken bei Zinanzierungen und Rapitalerhöhungen ihre 
Dispositionen mit größerer Sicherheit zutreffen als dies auf irgend einem 
andern Gebiet des Rapitalmarkts möglich ist. wenn 4f4^>ige Pfand 
briefe im Durchschnitt den Parikurs haben, kann der Bankleiter beiläufig 
den Rurs festsetzen, zu welchem er eine neue Emission übernehmen kann. 
Demgemäß sind auch die Bedingungen der Bankintervention auf dem 
organisierten Rapitalmarkt relativ niedrig, selbst in jenen Zällen, wo 
die Banken als Ronsorten Eigenengagement übernehmen müssen. Bei 
manchen Städteanleihen ist der Ronsortialnutzen der Banken nur l %; 
niemanden wird es einfallen, 5 Häuser zu 1 Million zu kaufen, wenn er 
die ungewisse Aussicht hat, sie zu 5.050.000 zu verkaufen, weil ihm das 
Risiko des Behaltens der Häuser zu groß wäre und ein allgemeingiltiger 
Derkaufspreis sich überhaupt nicht bestimmen läßt. An der Börse aber 
läßt sich der Derkaufspreis so genau abschätzen, daß man Anleihen von 
mehreren l00 Millionen mit Margen von 1—3% übernehmen kann. 
Das Ronsortialgeschäft ist überhaupt nur im Zusammenhang mit dem 
Börsenpreis denkbar. 
Richt bloß die berufsmäßigen Börsenmitglieder, sondern auch das 
große Publikum kann die Rentabilitätsvergleichung vornehmen. Die 
Publikation der Rurse veranlaßt geradezu jeden Rapitalbesitzer zur täg 
lichen Bewertung seines Effektenbestandes, auch wenn er gar nicht Der- 
kaufsabsicht hat. Mancher altväterische Rapitalbesitzer zieht darum die 
Anlagen des nicht organisierten Rapitalmarkts vor, den hauskauf oder 
den hgpothekarkredit, weil er sich nicht täglich durch das Rursblatt aus 
seiner Ruhe bringen lassen will. Aber wenn er dann die Anlage lösen, 
das Haus verkaufen will, oder wenn die Hypothek fällig wird, dann wird 
er auf die Wertveränderung aufmerksam, die inzwischen vorgefallen 
ist. Dor derartigen plötzlichen Ueberraschungen ist der Effektenbesitzer
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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