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Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1895264332
Document type:
Multivolume work
Author:
Myers, Gustavus
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916 -
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1895266750
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242184
Document type:
Volume
Author:
Myers, Gustavus http://d-nb.info/gnd/10190651X
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
XL, 412 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil: Die grossen Vermögen aus Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Teil: Die Verhältnisse in der Niederlassungs- und Kolonialzeit
  • Zweiter Teil: Die grossen Landvermögen
  • Dritter Teil: Die grossen Vermögen aus Eisenbahnen

Full text

277 — 
die Summe*“?). Horace F. Clark, Vanderbilts Schwieger- 
sohn, gab ebenfalls die "Transaktion zu®. Die Frage, ob 
Vanderbilt von der Regierung strafrechtlich oder zivil- 
gerichtlich verfolgt wurde, ist überflüssig. Er blieb nicht nur 
unangetastet, sondern zwei Jahre später setzte er, wie wir 
sehen werden, einen anderen Riesenschwindel gegen die 
Regierung unter besonders erschwerenden Bedingungen in 
Szene. 
Diese fortgesetzte Plünderung des Volksvermögens er- 
klärt den Umstand, wie Vanderbilt viele Millionen erobern 
konnte zu einer Zeit, als Millionäre selten waren. Vander- 
bilt soll 1853 damit geprahlt haben, daß er elf Millionen 
Dollar zu 25% angelegt habe. Ein sehr großer Teil dieses 
Vermögens stammte direkt von seinen verwegenen kommer- 
ziellen Erpressungen her. Die Postsubsidien waren der 
eigentliche Grundstock seines Vermögens?). Viele Zei- 
tungen und Broschüren jener Zeit erwähnen die Tatsache. 
Nur wenige der wichtigen Einzelheiten über den Charakter 
1) A. a. O.S. 795£. 
2) A. a. OS. 824. 
Aber Roberts und seinen Mitdirektoren gelang es, sich in bedeutendem Maße 
von der Regierung für die Summen entschädigen zu lassen, die Vanderbilt von ihnen 
erpreßt hatte. 
Sie behaupteten, daß die Regierung eine große Summe, etwa 2 Millionen Dollar, 
der United States Mail Steamship Company für Beförderung von Postsachen schulde, 
außer dem im Sloo-Kontrakt vorgesehenen Betrage. 1859 begannen sie die Unter- 
handlungen mit dem Kongreß zwecks Anerkennung dieser Forderung. Der Vorschlag 
wurde für so unverschämt befunden, daß der Kongreß ihn ablehnte. Elf Jahre lang 
versuchten sie nun Jahr für Jahr beim Kongreß eine Verfügung zu ihren Gunsten 
durchzubringen, Am 14. Juli 1870 endlich hatten sie Erfolg, zu einer Zeit, in der die 
Bestechung im Kongreß überhand nahm. Es wurde eine Verfügung getroffen, 
welche den Court of Claims anwies, die Forderung in ihren hauptsächlichen Punkten 
zu prüfen. 
Das Gericht erklärte sich nicht für zuständig, und Richter Drake führte aus, 
daß die Verfügung derart konstruiert werden müsse, „daß eine Überlistung der Re- 
gierung verhindert und ihr nicht Zahlungsverpflichtungen aufgebürdet würden, 
wo der Kongreß nur eine Untersuchung der Frage der Verpflichtung angeordnet 
habe, (Marshall O. Roberts u. Gen. Direktoren contra Vereinigte Staaten, Court 
of Claims Reports, Bd. 6, S. 84—9g0). Bei der Berufung entschied der oberste 
Gerichtshof der Vereinigten Staaten jedoch, daß die Verfügung des Kongresses, 
die Übergabe dieses Rechtsfalles an den Court of Claims tatsächlich eine An- 
erkennung des Anspruches bedeute (Court of Claims Reports, Bd. 11, S. 98—126). 
Auf diese Weise wurde dieser kühne Raubzug vollständig gutgeheißen. 
3) Zweifellos verhält sich dies so, nur sind die genauen Summen nicht fest- 
zustellen.
	        

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The Socialism of To-Day. Field & Tuer, 1884.
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