Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geld-, Bank- und Börsenwesen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Full text: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Multivolume work

Identifikator:
1895264332
Document type:
Multivolume work
Author:
Myers, Gustavus
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916 -
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1895266750
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242184
Document type:
Volume
Author:
Myers, Gustavus http://d-nb.info/gnd/10190651X
Title:
Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
XL, 412 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil: Die Verhältnisse in der Niederlassungs- und Kolonialzeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

187 
Gesetzes zulässigen Betrag der Notenausgabe hinaus erweitert werden. Die 
Gesetzgebung war bestrebt, das Notenwesen nach einheitlichen Grund 
sätzen zu gestalten. 
Den Banken, die bei Erlaß des Gesetzes bereits im Besitz des Noten 
privilegs gewesen wareü? konnte dieses wohlerworbene Recht nicht genom 
men werden. Aber ihr Notenumlauf und ihr ganzer Ge 
schäftsbetrieb wurde aus das Gebiet des Staates be 
schränkt, der ihnen das Notenprivileg erteilt hatte. 
Diese Maßregel mußte dazu führen, daß die Noten nach kurzer Zeit wieder zur 
Bank zurückströmten, während es das Interesse der Bank, die mit dem zinslosen 
Geld arbeiten wollte, erheischte, daß die Noten lange im Verkehr blieben, d. h. 
möglichst spät erst wieder zur Einlösung gelangten. 
Die Notenbanken hatten nun zu wählen, ob sie auf ihr Privileg verzichten oder 
sich mit den einschränkenden Bestimmungen des § 44 des Bankgesetzes ein 
verstanden erklären wollten. Nur wenn sie letzteres taten, hatten ihre Noten 
im ganzen Reichsgebiet Umlaufsfähigkeit. Alle Privatnotenbankcn bis 
auf 2 unterwarfen sich den Bestimmungen des 8 44. 
Um der Gesetzgebung freie Hand für eine künftige einheitliche Ordnung des 
Bankwesens zu lassen, hatten die Banken darin einzuwilligen, daß ihre Befugnis 
zur Notenausgabe zuerst zum 1. Januar 1891 und in der Folgezeit von 10 zu 
10 Jahren gekündigt werden kann. In der Novelle zum Bankgesetz vom 7. Juni 
1899 wurde gesagt, der Bundesrat werde von seinem Kündigungsrechte den 
Privatnotenbanken gegenüber Gebrauch machen, die sich nicht bis znm 1. Dezem 
ber 1899 hinsichtlich ihres Diskontsatzes binden. 
Damit sie nicht die bankpolitischen Maßnahmen der Reichsbank sDiskont- 
Politik), die ausschließlich durch Rücksicht auf das öffentliche Interesse bestimmt 
werden, durchkreuzen — insbesondere dadurch, daß sie in Zeiten, in denen Geld- 
knappheit herrscht, u n t e^ dem Diskontsatz der Reichsbank Wechsel ankaufen —, 
mußten sie sich verpflichten, vom 1. Januar 1901 ab: nicht unter dem gemäß 8 15 
des Bankgesetzes öffentlich bekanntgemachten Satze der Reichsbank zu diskon 
tieren, sobald dieser Satz 4 % erreicht oder übersteigt. Beträgt der Diskont 
weniger als 4v/g, und diskontiert die Reichsbank auch zum Privatsatze 
sPrivatdiskont), so dürfen die Privatnotenbanken 1 /s°/o unter diesem Satze, 
sonst 1 U°/o unter dem offiziellen Satze diskontieren. — Infolge dieser Be 
stimmung haben die Frankfurter Bank und die Bank für Süddeutschland aus 
ihr Privileg verzichtet. 
Durch Gesetz vom 1. Juni 1909 ist zum dritten Male eine Erneuerung des 
Bankprivilegs erfolgt, womit folgende Änderungen verknüpft waren: 
Die Noten der Reichsbank sind gesetzlichesZahlungsmittel; 
die Reichsbank ist verpflichtet, die Noten der noch bestehenden 4 Privatnoten- 
banken unter gewissen Voraussetzungen gegen Reichsbanknoten umzutauschen; 
der Reichsbank steht das Recht zu, Schecks anzukaufen und diese in die Noten- 
deckung swie Wechsel) einzurechnen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.