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Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1896405266
Document type:
Multivolume work
Title:
J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910-1911
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1896405800
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236545
Document type:
Volume
Title:
Recht der Schuldverhältnisse
Volume count:
Bd. 2
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Schweitzer
Year of publication:
1910
Scope:
924 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • J. v. Staudingers Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch und dem Einführungsgesetze
  • Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeiner Teil. §§ 241 - 432 erläutert von Dr. Ludwig Kuhlenbeck
  • Besonderer Teil. §§ 433 - 661, 705 - 758, 779 - 811 erläutert von Dr. Karl Kober; §§ 662 - 704, 759 - 778, 812 - 852 erläutert von Dr. Theodor Engelmann

Full text

154 
IV. Abfchnitt: Nebertragung der Forderung. 
Bu beachten find dabei folgende Grundfäbe: Zn 
1. Die Rechtslage des Schuldner3 darf durch den Eintritt eine3 ihn völlig 
fremden Dritten nicht geändert werden, er braucht auf die Yegreßforderung nur ZU leiten, 
wa3 er dem Gläubiger hütte Leiften müflen. 
‚Dem Kegredienten, d. h. demjenigen, der den Erfaganfpruch geltend macht, gegE 
über fönnen alle Einreden und Einwendungen, die dem früheren ®läubiger ee 
gegenftanden, geltend gemacht werden ($ 404); Die für die EN Gläubiger 
forderung abgelaufene Verjährungszeit gelangt zur Unrednung. Val. Bem. 2, b zu 87 Sen 
der Schuldner. ann auch der Regreßforderung gegenüber mit einer HZorderung gegen a? 
ariprimalichen ai aufrechnen. Val. Bem. 7 zu 8 406, Schulz S. 76; er kann Pte 
langen, daß der Regredient eine vom Gläubiger in öffentlich beglaubigter Zorm auSgelte ve 
Negreßlegitimation vorlege; der SE fann die Me einer folchen { 
funde vom Gläubiger fordern (88 403, 410). Auch die Schubvorfchritt des & 407 komm 
dem Schuldner zu ftatten. Val. Bem. V zu S 407. 
Die Unantvendbarkeit der 58 398, 405 ergibt id von felbit aus dem Fnbhalte dieler 
Paragraphen; ausgefchloffen ift auch die ‚Anwendbarkeit des 8 411; für den wohl uf 
jeltenen Zall, daß ein Gehalts oder Venfionsteil eines Beamten ujw. kraft Gejebes 0 
nen andern übergehen fjollte, genügen die allgemeinen VBorfchriften. ; 
2, Der Nebergang kann nit zum Nachteil des Gläubigerg gelten 
gemacht werden. (Sieler auch in art. 1252 code civil aufgejtellte Örundfeß 
(Molinaeus, tract. contract, usur. qu. 89: creditor non videtur cessisse contra $ ’ 
nemo subrogat contra se, Schulz a. a. DO. S. 88 f.) hat folgende praktifche Bedeutung? 
a) Der Gläubiger ift dem Dritten in der Sache zu nicht3 verpflichtet, ‚0 
eine causa cessionis, aus ber fich eine Regrekbflicht megen feiner LZiberatid 
ergeben fönnte, nicht vorliegt; er fan allo nicht wegen Gewährleitung 
in Anfpruch genommen werden. 
Gegen die Anfprüche aus S 402 (Auskunftserteilung), $ 403 (Urkunde Mn 
die Abtretung) fan der Gläubiger unter Umftänden die Einwendung, 108 
gründen, daß ihm dies en Nachteil a e fönnte und gegen fein berechtig 
Hnterefle verftieke. Bal. auch Seufferts Arch. Hd. 61 S. 2392. | 
0) Bezahlt der Dritte nur einen Teil der Hauptichuld, jo da 
der alte @läubiger jür den ibm verbliebenen Neft jeine! 
Sorderung ein Vorredht inder Reihenfolge der Befriedigung 
Bol. M, Il, 647 Anm. 2; NOGG. VD. 21 S, 210, ROEC. Bd. 3 ES. 
al. au ROS. Bd. 29 S. 15, 16). 
Der Grundjaß gilt au in Anfehung der Nebenrechte, welde 
Aemäß 88 412, 401 auf dem neuen Gläubiger übergehen. Val. Sahrb. D- 
ntfch. d. Kammerger. Bd. 21 A S, 165." 
Der Dritte, ber obre Rückficht auf das beffere Recht des alt 
Ofäubigers feine Forderung einzieht und dadırrch dejjen Befriedigung on 
eitelt oder erfhwert, haftet auf Schadenserfaß nach S 823 („oder ein Jonftig a 
echt“) oder bei mangelnder Schuld wegen ungerechtfertigter Bereicherun 
(& 812), Val. Stammler, Recht der Schuldverbältnife. 
Der Saß, daß der Nebergang nicht zum Nachteil des Gläubiger geltend gemadt 
werben Kann, bedeutet nicht, daß der Nebergang Sn injoweit nicht al3 erfolgt zu ge Die 
Sr Der Nebergang jelbit it eine vollzogene Tatiadhe und befeitigt ingbeiondere % 
[ftivlegitimation deS bisherigen Släubigers auch dem neuen ®läubiger gegenüher, men 
biefer %. DB. als Bürge bisher hHaftete, KOS, Bd. 53 S. 405. 
IX. Wefentlih verfchieden von den Fällen des Nückgrifis (Megreffes) find diejenigen 
des 100. Weitergriffs (Brpgrel). Wöhrend_in erfterem Falle ein Schuldner 0 und 
damit Das Hecht erhält, auf einen andern Schuldner feines Gläubiger8 zurü zugreifen 
erhält_„beim Prozeß umgekehrt der Gläubiger von feinem Schuldner keine Befriedigun® 
feine Forderung gegen diefen wird hinfällig, er erbält aber das Recht, meiterzugreiteh 
Wi > an Schuldner auf den Schuldner feines Schuldner3“. (Schuls 
a. a. 8), ©, 109). 
Den HauptanwendungsSfall diefes Weitergriff8 bildet & 281. Ferner gehört 
hieher HSOB. S 61 (Konkurrenzgefhäfte des Handlungsgehilfen), & 112 (des offenen Sandel® 
gefellfchafter3), S 236 (der Borltandsmitglieder der Öktiengefellihaft), S 326 (des perfönlic 
haftenden Gejellichafter8 bei der Kommanditgefellichaft auf Yftien). Schulz a. 0. 
9. 110 rechnet hbiehber auch den 8 816 BGB. und 8 46 85H.
	        

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Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
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