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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
832922498
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-79587
Document type:
Monograph
Title:
Report from the Select Committee on Slave Trade (East Coast of Africa); together with the proceedings of the Committee, minutes of evidence, appendix and index
Place of publication:
[London]
Publisher:
[The House of Commons]
Year of publication:
1871
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 242 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

17 
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bezahlten Arbeiter der weitlidgen Induftrie. Der allgemein niedrige 
Kulturjtand und das volljtändige Fehlen von FahfHulen verzögerten 
die Unpaljung aud) des Nadhwuchjes diejer Arbeiter an die [täbti[dhen 
und befonderen Berhältnijfe indujtrieller Fabrikbetriebe, Es ijt jedoch 
in den legten Jahren vor dem Kriege, und zwar dank dem Ein- 
greifen ausländijder oder im Ausland ausgebildeter Fadleute, un 
verfennbar ein etwas fOnellerer Fortjdhritt darin erzielt worden. U. a. 
Hat fi unter den Arbeitern ein eigenes Standesbewuktjein heraus- 
gebildet, obgleid ihnen eine Organijation in deutjdem Sinne behörd- 
lid unterfagt war; au ihre Leiftungsfähigteit ijt gleichzeitig ge- 
wachjen. Die rujfijde Indujtrie ftellte vorzugsweife Mafjjenprodukte 
für den inneren Markt und in bejHräniktem Make für die Ausfuhr 
nach) Mittelafien, nad) der Mongolei und nad) Perlien her. Für die 
Ausfuhr nad) den weitliden Kulturländern famen nur SGummif[duhe 
und Gummireifen in Betracht, in Oftalien dagegen verdrängte die japa- 
niflde und die amerikanijhe Indujtrie immer mehr die rujjijden Er 
zeugnifje. Eine Darjtellung der geographijdhen Verteilung der rufli- 
iden Indujftrie vor dem Kriege Iajjen wir etwas [päter folgen. Bes 
merit fei jedod) an diejer Stelle, daß durd den Krieg und die Ver» 
[egung großer Betriebe, eine neue Lage gelchaffen worden ilt, die 
lid) jeßt no) nidht überjehen läkt. 
Die großen Induftriegentren vor dem Kriege, abgefehen von Finn- 
[and, waren: der baltijHe Yndujtriebezirk, der jüdlide Teil Polens, 
Moskau, das Gouvernement Iekaterinoflaw, das Donezbaflin, der 
Ural, Baku mit Maikop und Grofuyj und die füdliden Abhänge 
des Kaukalus. — Kukland nahm vor dem Kriege in bezug auf die 
Erzeugung von Eijenerzen bereits die fünfte Stelle ein, nad) den Vers 
sinigten Staaten, DeutjdHland, England und Frankreid. Die größten 
Mengen an Subkeifen und Stahl wurden in Südrukland (65 %) er- 
zeugt, dagegen gab der Ural nur 20 0%, während [ih die rejtlidhen 
15 % auf Bolen und die übrigen Gebiete verteilten. Die Erze rührten 
zum größten Teil aus dem Süden her, vornehmlid aus der Gegend 
von Kriwoj RMog, dem Gouvernement Cherfon und dem zwijdhen Zeka- 
terino/law und Nikolajew gelegenen Gebiet. Kriwoj Rog, Mariupok 
und Kertich lieferten vor dem Kriege durh[Hnittlih jährlich 280 Millio- 
zen Bud Eijenerze, dagegen der Ural nur gegen 80 Millionen Pud. Das 
bedeutet aber nicht, dak der Ural weniger reih an Eijenerzen ijt, als 
die Gegend von Kriwoj Rog; im Gegenteil, mır in den Iokalen BVBer- 
Hältnijjen war die Urfade des Zurüdbleibens der Uralproduktion zu 
Juden. Der Diltrift von Kriwoj Rog in einer Wusdehnung von zirka 
10000 ha, wies allein 90 Hüttenwerfe auf, die das Eigentum von 40 
ver[dhiedenen GejllidHaften bzw. Privatperjonen waren. Dieje Gegend 
gerade Hatte, wie die naditehenden Zahlen zeigen, einen großen indu- 
Die mwirtichaftliche Aukunft des Oltens >
	        

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Die Kaufkraft Des Geldes. Druck und Verlag von Georg Reimer, 1916.
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