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Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

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Bibliographic data

fullscreen: Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

Monograph

Identifikator:
834226952
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69893
Document type:
Monograph
Author:
Blume, Th. http://d-nb.info/gnd/172736765
Title:
Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Meyer
Year of publication:
1884
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 118 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage
  • Title page
  • Contents

Full text

107 
Reich würde wirtschaftlich ruinirt worden fein. Dem Freihaudels- 
syftem entsprechend wurde auch der Einfuhrzoll für Steinkohlen 
und Roheisen aufgehoben, in Folge dessen fast die Hälfte der Berg- 
und Hüttenarbeiter theils gänzlich entlassen werden mußte, theils 
nur noch halbe Arbeit erhalten konnte. 
Ein weiteres Product dieses unzeitigen Zoll- und Handels 
freiheitssystems war die gleichfalls von Bamberger dringend em 
pfohlene Einführung der Goldwährung an Stelle der seitherigen 
bewährten Doppelwährung, in Folge deren das deutsche Reich beim 
Verkauf des größtentheils in Barren eingeschmolzenen Silbergeldcs 
einen Verlust von über 71 Mill. Mark erlitt; denn das Silber 
sank im Preise sehr tief herab, weil der Bedarf ein weit geringerer 
geworden, dagegen in demselben Verhältnisse derjenige an Gold 
und somit auch die Nachfrage darnach gestiegen war, sodaß 
ein Pfund davon nur noch gegen 19 Pfund Silber eingetauscht 
werden konnte, während das frühere stabile Werthsverhältniß 
zwischen beiden Metallen das von 1 zu 15 1 /, war. Die Werths 
verschiebung dieser beiden vorzüglichsten Tauschmittcl mußte auch 
eine Preisverschiebung bezüglich der Tauschobjeete herbeiführen und 
thatsächlich ist denn auch etite solche zu Ungunsten der Landwirth 
schaft, des Handels, der Industrie, der Gewerbe und des Arbeiter- 
standes eingetreten. 
Es haben denn auch selbst schroffe Gegner der Doppelwährung 
nach und nach einsehen lernen, daß eine reine Goldwährung den 
Handel und Verkehr ganz erheblich beschränkt und jede Regung ans 
dem volkswirthschaftlichen Gebiete hindert, ja theilweise wirklich 
untergräbt. Den überzeugendsten Beweis dafür liefert die englische 
Bank, indem durch wenige Hunderttausend Pfund Gold, welche aus 
ihren Kellern entnommen werden, bereits die Möglichkeit in Aus 
sicht gestellt ist, daß abermals eine Discontocrhöhung eintreten kann 
und auch gewöhnlich erfolgt. Wenn dies schon in einem Lande, 
loo die Goldwährung seit Jahrzehnten eingeführt ist und bei einem 
den Weltmarkt beherrschenden Bankinstitute möglich ist, wie viel
	        

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John Pierpont Morgan, Der Weltbankier. Reissner, 1928.
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