Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Gesellschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
834582015
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-77707
Document type:
Monograph
Title:
Régime des chambres de commerce
Place of publication:
Paris
Publisher:
Libr.-impr. réunies
Year of publication:
1894
Scope:
1 Online-Ressource (390 S)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

Die Soziologie im weiteren Sinn. 
Al 
2. Die Soziologie als materielle Geschichts- 
philosophie. Hier fragt man nach Entwicklungsgesegen und -for- 
men sowie der Kausalität der menschlichen Kulturen, mag man die Kul- 
tur im ganzen (z. B. Lamprecht, Breysig) oder mag man die einzelnen 
Kulturgüter jedes für sich unter dem angegebenen Gesichtspunkt zer- 
gliedern (z. B. Spencer, Müller-Lyer). Man kann dabei auch von Ent- 
wicklungsgesegen der die Kulturen tragenden Gesellschaften, d. h. der 
Stämme und Völker, oder von solchen der Menschheit im ganzen sprechen. 
Man kann diese Richtung entweder mehr deduktiv-spekulativ oder mehr 
induktiv, aus den einzelnen Wissenschaften schöpfend betreiben. Im 
legteren Fall ist sie für eine über den Positivismus hinausgehende Denk- 
weise grundsäglich berechtigt. Fraglich sein kann nur, ob man Grund 
hat von dem alten Namen der (materiellen) Geschichtsphilosophie ab- 
zugehen. 
3. Die Soziologie als synthetische Wissen- 
schaft für die gesamten Geisteswissenschaften. Max Weber kann man 
hierher rechnen. Ebenso Oppenheimer und Rudolf Goldscheid, die sich 
ausdrücklich zu dieser Auffassung bekannt haben. Oppenheimers Un- 
tersuchungen über die Entstehung des Staates und der Bodensperre be- 
wegen sich tatsächlich auf einem Grenzgebiet etwa zwischen der Natio- 
nalökonomie sowie der Wissenschaft vom Staate einerseits und der Ethno- 
logie und Wirtschaftsgeschichte anderseits. Ähnlich könnte man Gold- 
scheids Arbeiten dem Grenzgebiet zwischen Nationalökonomie und Ethik 
zuweisen. Indessen derartige Grenzgebiete gibt es überall; und man hat 
anderwärts nicht das Bedürfnis empfunden, eines oder mehrere von ihnen 
für das Gebiet einer neuen Wissenschaft zu erklären, die zugleich noch 
eine ganze Reihe anderer Gebiete und Probleme umfassen soll. Andern 
schwebt wohl eine „synthetische“ Erkenntnis der modernen Gesellschaft 
und Kultur vor, wobei aber zugleich die ganze Breite der einzelnen Tat- 
sachen mit aufgenommen werden soll. — An sich ist nicht zu bestreiten, 
daß es, auch abgesehen von Grenzwissenschaften, Synthesen von wissen- 
schaftlichem Wert gibt. Kjellöns Buch „Der Staat als Lebensform“. z. B. 
ist eine geniale Synthese verschiedener Problemgruppen. Aber alles 
kommt hier auf die persönliche Leistung an. Es braucht sich dann nicht 
gleich um eine neue Wissenschaft zu handeln, es kann auch bei einer ein- 
zelnen Leistung sein Bewenden haben. Im übrigen kann die „Synthese“ 
auch ihr Verdienst haben im Unterricht jeder Stufe (z. B. staatsbürger- 
licher Unterricht, Sexualfragen usw.). Aber dann ist sie Darstellung 
nicht Wissenschaft, und meist bloße Enzyklopädie. Die von Becker?) er- 
l) Becker, Gedanken zur Hochschulreform. Leipzig 1918
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

The Stock Market Crash - and After. Macmillan, 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.