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Die deutsche Hausindustrie

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Bibliographic data

Object: Die deutsche Hausindustrie

Monograph

Identifikator:
862541646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-92175
Document type:
Monograph
Author:
Sombart, Werner http://d-nb.info/gnd/118751433
Title:
Das Lebenswerk von Karl Marx
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1909
Scope:
1 Online-Ressource (59 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die deutsche Hausindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Begriff und Einteilung der Hausindustrie
  • Zweites Kapitel. Die Entstehung der Hausindustrie
  • Drittes Kapitel. Umfang der Hausindustrie in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Zustände in er Hausindustrie
  • Fünftes Kapitel. Volkswirtschaftliche und soziale Bedeutung der Hausindustrie
  • Sechstes Kapitel. Staatshilfe
  • Siebtes Kapitel. Selbsthilfe
  • Achtes Kapitel. Hilfe von aussenstehenden Kreisen
  • Index

Full text

§ 1. Heimarbeitausftellungen 227 
Diefe ans Unglaubliche grenzenden Lohnverhältniffe haben viel Kopf- 
fchütteln und Zweifel an der Richtigkeit der Angaben hervorgerufen. Es kommt 
daher viel darauf an, daß volle Objektivität bei der Berechnung der Löhne ob 
waltet. Hier hat nun die Frankfurter Heimarbeitausftellung einen beachtens 
werten Verfuch gemacht. Die vorbereitende Arbeit war unter fogenannte Fach- 
ausfchüffe verteilt; diefe Fachausfchüffe follten nach Möglichkeit paritätifch 
befetzt werden. Zu Mitgliedern eines Fachausfchuffes wurden, wenn irgend 
möglich, Unternehmer und Arbeiter des betreffenden Zweiges der Heimarbeit 
in gleicher Zahl ernannt. Unter Mitwirkung diefer beiden für den Lohn 
maßgebenden Perfonengruppen war am erften ein wahrheitsgetreues Bild 
der Verhältniffe zu erwarten. In den meiften Branchen ift es auch 
gelungen, Vertreter der beiden Intereffengruppen für die vorbereitende 
Mitarbeit zu gewinnen. Ihr gemeinfchaftliches Arbeiten hat fich denn auch 
nach dem Zeugnis des Ausftellungskomitees durchaus bewährt und wert 
volle Ergebniffe gezeitigt. Und wenn auch aus Mangel an Zeit und Hilfs 
kräften es fich nicht immer erreichen ließ, daß jede Tatfache, die auf 
den Etiketten veröffentlicht wurde, gemeinfam geprüft und feftgeftellt 
wurde, wenn auch die Kritik Angriffspunkte gefunden hat, der Verfuch 
eines paritätifchen Zufammenwirkens von Unternehmern und Arbeitern ift 
jedenfalls beachtenswert. Die Leitung des Frankfurter Unternehmens war 
auch post festum mit dem eingefchlagenen Ermittlungswege durchaus zu 
frieden. Prof. Arndt gab die Erklärung ab: ,,Das Zufammenarbeiten der Unter 
nehmer und der Arbeiter in den Fachausfchüffen hat fich durchaus bewährt 
und wertvolle Ergebniffe gezeitigt. Wenn wir jetzt die Ausftellung noch einmal 
zu organifieren hätten, fo befteht nicht der mindefte Zweifel daran, daß wir 
am Grundfatze der Parität fefthalten würden.“ 1 ) 
Bei der außergewöhnlichen Regellofigkeit der Heimarbeitslöhne innerhalb 
ein und derfelben Branche kommt natürlich viel darauf an, dem Befucher 
ein möglichft t y p i fc h e s, die Durchfchnittshöhe der Löhne wiedergebendes 
Bild zu bieten. Innerhalb einer Branche fchwanken die Löhne nicht feiten 
zwifchen 1 und 10; es find darum möglichft verfchiedenartige Lohnfätze zu 
berückfichtigen und bei exorbitant niedrigen Löhnen find auch die häufig 
eigenartigen Lebensverhältniffe des Heimarbeiters mit anzugeben. So wird ein 
Stundenverdienft von 1% Pf. in der Filetftickerei nicht mehr fo fehr in Staunen 
') P. Arndt, Die Heimarbeit im rhein-mainifchen Wirtfchaftsgebiet I, Jena 
1909, 18. Vgl. die Polemik von Dr. Bittmann in der „Zukunft“ (8. 8. 1908, S. 202) 
und die Entgegnung von Prof. A r n d t ebenda (31. 10.1908, S. 171); ferner die Rezen- 
pon von Prof. KarlBücherin der „Zeitfchrift für die gefamte Staatswiffenfchaft“ 
(1909) 714—725 und die Entgegnung von A r n d t in feinem II. Bande, Vorwort. 
15*
	        

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Borrowing and Business in Australia. Oxford university press, H. Milford, 1930.
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