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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

Metadata: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
875232663
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2698
Document type:
Monograph
Title:
The law of friendly societies, and industrial and provident societies, with the acts, observations thereon, forms of rules etc., reports of leading cases at length, and a copious index
Place of publication:
with the acts, observations thereon, forms of rules etc., reports of leading cases at length, and a copious index$gTenth edition, revised and enlarged
Publisher:
Shaw and Sons
Year of publication:
1881
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 303 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

626 Schiffbau. 
Turmschiff „Monitor" die gewaltige Überlegenheit der gepanzerten Schiffe den nicht ge 
panzerten gegenüber dargethan hatte, gingen alle Seemächte zum Bau von Panzerschiffen 
mit beinahe fieberhafter Hast vor. Um die Zahl der Panzerschiffe so rasch wie möglich 
zu vergrößern, wurden in England sogar alte Linienschiffe rasiert und mit Panzerplatten 
umgürtet. Die Panzerstärke blieb anfänglich bei 12 bis 15 ein stehen; als indessen die 
Artillerie den gepanzerten Schiffsseiten gezogene Geschütze von großem Kaliber und 
wesentlich vermehrter Durchschlagskraft gegenüberstellte, mußte man an eine Verstärkung 
der Panzerwand sowie an eine Verbesserung des Panzermaterials denken. Die An 
forderungen steigerten sich derart, daß nicht selten ein Panzerschiff schon veraltet bezw. in 
seiner Panzerstärke zu schwach war, wenn es vom Stapel lief. Mit welcher Schnelligkeit 
die Umwandlungen der einzelnen Marinen vor sich gingen, geht daraus hervor, daß 
bereits im Jahre 1866 Österreich und Italien, zwei Marinen zweiten Ranges, sich mit 
vollständigen Panzerflotten in der Seeschlacht bei Lissa gegenüberstanden. Und so ent 
wickelte sich ein heftiger Wettstreit zwischen Artillerie und Schiffspanzer, welcher hin 
und her schwankte und sowohl dem Kriegsschiffbau, als auch der Marineartillerie in 
kurzer Zeit einen gewaltigen Aufschwung verschaffte. Durch die Erfolge der Österreicher 
in der Seeschlacht bei Lissa wurde ferner die Aufmerksamkeit auf den Erfolg des Ramm 
stoßes gelenkt, so daß der Rammbug bezw. der Sporn, wie früher im Altertum, als 
ein hervorragendes Kampfmittel wiederum in Anwendung kam in Verbindung mit 
einer möglichst zahlreichen Teilung des Schiffsrumpfes in wasserdichte Abteilungen und 
Zellen als Schutzmaßregel gegen den Rammstoß. Diese Gliederung des Schiffsrumpfes 
wurde alsdann noch weiter ausgedehnt, als die Gefahr der Seeminen für Hafensperren 
sowie die bedeutungsvolle Erfindung der automobilen Torpedos und ihre Verwendung 
an Bord der Schiffe hinzukam, so daß das moderne Schlachtschiff nicht allein gegen die 
verheerende Wirkung der Artillerie, sondern auch gegen den verhängnisvollen Angriff 
der Torpedos gewappnet und geschützt sein mußte. Und so mehrten sich allmählich die 
Anforderungen an die Defensiv- und Offensivkraft der Kriegsschiffe derart, daß man 
dazu übergehen mußte, dem Hauptverwendungszweck entsprechend, besondere Schiffstypen 
einzuführen, die Panzerschiffe als Schlachtschiffe, die Kreuzer und Avisos als 
Aufklärungsschiffe und zum Schutz des Handels, die Torpedofahrzeuge für den 
Torpedoangriff. 
Bei den Panzerschiffen entstanden im Anschluß an die Linienschiffe zunächst die 
Batterieschiffe, bei welchen die Batterie sowie die Schiffswand in der Wasserlinie auf 
der ganzen Länge oder nur teilweise gepanzert war — „Gloire", „Warrior". Bei dem 
stetigen Steigen der Geschützkaliber mußte man jedoch die Zahl derselben einschränken, und 
so kam man auf den Gedanken, die schweren Geschütze in gepanzerten Türmen auf 
zustellen, um das Schußfeld der wenigen Geschütze möglichst groß zu erhalten und die 
gepanzerte Fläche zu verringern. Ericsson erbaute nach diesem Grundsatz in Amerika den 
„Monitor", welcher alsbald einem besonderen Typ von Küstenverteidigungsfahrzeugen 
den Namen gab. Die Monitors sind Panzerschiffe mit geringem Freibord und Seiten 
panzer über die ganze Schiffslänge und ein bezw. zwei drehbaren Panzertürmen auf dem 
Oberdeck, in welchen ein oder zwei schwere Geschütze gelagert sind, „Terror" (Abb. 626). 
In England gab Coles den Turinschiffen etwas größeren Freibord, versah sie auf die 
ganze Länge mit einem Gürtelpanzer und stellte die Türme mittschiffs versenkt in einer 
gepanzerten Citadelle auf, so daß die Geschützmündungen aus den Turmscharten nur 
wenig über das Oberdeck hinausragten „Preußen" (Abb. 627). Nach dem Kentern des 
„Captain" kam man jedoch wieder auf die Batteriedeckschiffe zurück, jedoch wurde wegen 
der stetig zunehmenden Panzerstärke die Zahl der Geschütze sowie die Panzerung der 
Batterie der Länge nach eingeschränkt. Es entstanden Schiffe mit Gürtelpanzer und ge 
panzerter Zentralbatterie, die sogenannten Kasemattschiffe. „Alexandra" (englisch; 
Abb. 628); „Occan", „Devastation" sfranzösisch); „Tegetthoff" (österreichisch, Abb. 629), 
„Kaiser", „Deutschland" (deutsch). Bei einigen dieser Schiffe wurde die Aufstellung der 
Geschütze in zwei Decks übereinander wieder eingeführt und die Bordwand der Kasematte 
so ausgebaut, daß man mit den Kasemattgeschützen ein Bug- und Heckfeuer erzielen konnte.
	        

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Moratorien Und Andere Sonderregelungen Des Zahlungsverkehrs Im Auslande. [Liebheit & Thiesen], 1914.
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