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Kartelle

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Bibliographic data

fullscreen: Kartelle

Monograph

Identifikator:
879455993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3116
Document type:
Monograph
Author:
Fellner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/171029097
Title:
Das System der Rentengüter und seine Anwendung in Ungarn
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (VII,177)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kartelle
  • Title page
  • Contents
  • I. Der Kartellgriff
  • II. Über Geschichte und Anwendungsgebiet der Anbieterkartelle

Full text

113 
setzes herrschen würde. Es hat im Gegenteil eine Zeit gegeben, 
die eine geradezu wunderbare Organisation ihrer Volkswirtschaft be- 
saß und dies war das Mittelalter mit seiner zünftigen Ordnung der 
Industrie. Die Zünfte sind der großartigste uud gelungenste Ver- 
such, die gewerbliche Produktion dem Bedarfe anzupassen, und sie 
verstanden es, diese Aufgabe mit einem Takte zu lösen, der uns 
heute noch zum Muster dienen kann“ (S. 96). 
Auch in der Jetztzeit müsse an die Stelle der planlosen Wirt- 
schaft wieder eine planmäßige Wirtschaftsführung treten, und zwar 
müsse der Staat nach Analogie der mittelalterlichen Organisation die 
Wege beschreiten, auf die die Kartellentwicklung hinweise. Die 
Ziele der Kartelle: die Produktion dem Bedarfe anzupassen und sie 
in angemessener Weise unter die einzelnen Produzenten zu verteilen, 
seien gerechtfertigt und wünschenswert. Der Staat müsse deshalb 
die Kartelle nicht nur gestatten und gesetzlich anerkennen, sondern 
er müsse ihnen auch — damit sie ihr Ziel, die sämtlichen Unter- 
nehmer jeder Branche im ganzen Staatsgebiet dauernd zu vereinigen, 
erreichen könnten — „das ziemlich ausschließliche Recht 
gewähren, die betreffenden Artikel zu erzeugen“, denn 
eine Regelung der Gesamtproduktion nach Maßgabe des Gesamt- 
bedarfs sei ohne ein gewisses Monopol der betreffenden Produzenten 
absolut undenkbar (S. 162). Zur Bekämpfung etwaiger monopoli- 
stischer Ausschreitungen ständen dem Staate genügende Machtmittel 
zur Verfügung. Er müsse sich das Recht vorbehalten, neben den 
privilegierten Kartellen neue Unternehmungen mit Rücksicht auf 
den Gesamtbedarf zu konzessionieren. Ein zweites Mittel dieser Art 
ergäbe sich aus der Zollgesetzgebung. Weitere Mittel und Wege, 
eine gewisse Pression zu üben, würden sich durch die fortgesetzte 
Praxis von selbst ergeben (S. ı81ı ff.). 
Die staatliche Regulierung der so privilegierten Kartelle führe 
zu einem Eingreifen in die Preisfestsetzung der Kartelle. „Wären 
die Kartelle gesetzlich anerkannte Körperschaften, so könnte nicht 
nur, sondern müßte sogar die Staatsverwaltung in ähnlicher Weise 
auf die Festsetzung der Preise ihrer Artikel Einfluß nehmen, wie sie 
dies gegenüber den Eisenbahnen tut“ (S. 169, ebenso S. 182). 
Die Wirkungen, die Kl. von diesem System erhofft, sind sehr 
weitgehende: „Zunächst würde durch dasselbe Ordnung in die unge- 
regelte gewerbliche Produktion gebracht; die Produktion würde dem 
Bedarfe angepaßt und damit wären die ewigen Krisen — Über- 
produktion und Absatzstockung — beseitigt. Die gewerbliche Pro- 
duktion, die heute mit einem bedeutenden wirtschaftlichen Risiko 
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Kartelle. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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