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Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

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Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute

Monograph

Identifikator:
879457236
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16989
Document type:
Monograph
Title:
Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
Place of publication:
Frankfurt a. O.
Publisher:
Verlag der Waldow'schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler)
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 514 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Teil. — Weltwirtschaft und Handelspolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Volkswirtschaftliches Lesebuch für Kaufleute
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. — Deutsche Volkswirte, Kaufleute und Industrielle
  • Zweiter Teil. — Handel
  • Dritter Teil. — Industrie
  • Vierter Teil. — Weltwirtschaft und Handelspolitik
  • Fünfter Teil. — Verkehrswesen
  • Sechster Teil. — Volkswirtschaftliche Zustände in den Vereinigten Staaten von Amerika
  • Autorenverzeichnis
  • Index

Full text

428 
Drittes Buch. Der Liberalismus. 
Wissenschaft zu unterscheiden: er hielt es für äußerst wichtig, diese 
beiden Bereiche streng zu trennen. Während langer Zeit übte er 
eine Art „schulmeisterlicher“ Oberaufsicht aus, und er war es, der in 
dem Journal desEconoraistes den jungen Volkswirtschaftlern 
die Rute gab, wenn sie sich zu emanzipieren versuchten, während zur 
selben Zeit Maurice Block die Veröffentlichungen der deutschen Schule, 
die damals ihren Anfang nahm, analysierte und scharf kritisierte. 
Wir bedauern, Frankreich nicht das „Precis de la Science 
economique et de ses principales applications“ (Dar 
legung der Wissenschaft von der Volkswirtschaft und ihrer haupt 
sächlichsten Anwendungen) von Chebbuliez zusprechen zu können, 
ein Werk, das 1862 erschien, denn sein Verfasser war Schweizer und 
erst in Genf, später in Zürich Professor. Gossa erklärt in seiner 
„Hi s toi re“, daß es „ohne allen Zweifel das beste in französischer 
Sprache veröffentlichte Werk sei, und wohl auch höher stehe, als das 
von Stuart Mill“. Es ist sicher, daß dieses Buch etwas Besseres 
verdiente, als das mittelmäßige und nur kurze Aufsehen, das das 
Schicksal ihm bestimmte. Doch läßt sich das daraus erklären, daß es, 
obwohl in jeder Weise auf ernsthaften Grundlagen beruhend, doch 
viel weniger beredt und anregend ist, als das Buch Stuart Mill’s. 
Cheebulxez gehört der klassischen Schule an. Er bekämpfte den 
Sozialismus durch Broschüren in der Art Bastiat’s und verteidigte 
die liberale Lehre und die deduktive Methode. Bei alledem kann er, 
ebenso wie die beiden Mill vor ihm — und wie Walras, Spencer, 
Laveleye, Henry George und viele andere nach ihm — doch nur 
mit einigen Gewissensbedenken den Grundbesitz mit dem indi 
vidualistischen Prinzip „einem jeden das Produkt seiner Arbeit“ in 
Übereinstimmung bringen. Und wenn er sich resigniert damit ab 
findet, ihn anzuerkennen, so liegt das mehr daran, daß er ihn für 
ein geringeres Übel hält als den Gemeinschaftsbesitz am Boden. 
In Deutschland hatte die liberale Schule, unmittelbar bevor sie 
von der historischen Schule fortgefegt wurde, noch einige Vertreter. 
Peince Smith (englischer Abstammung) verteidigte dort den Frei 
handel und lehrte, daß „die Annahme widersinnig sei, es gebe über 
haupt eine soziale Frage, und noch widersinniger, daß sie, sollte man 
annehmen, es gäbe wirklich eine solche Frage, durch irgend etwms 
anderes, als den natürlichen Lauf der Dinge, gelöst werden könne.“ 
Weniger doktrinär und mehr reformatorisch begann ScnuLZE-Delitzsch 
ungefähr im Jahre 1850 die Bewegung, die trotz der Spöttereien 
Lassalle’s sich so großartig in tausenden von Kreditgenossenschaften 
ausbreiten sollte, aus der aber bis heute nur die Mittelklassen (kleine 
Kaufleute, Handwerker und Bauern) Gewinn gezogen haben.
	        

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Finanzen. Heymann, 1928.
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