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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
890184704
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6609
Document type:
Monograph
Title:
Festschrift für den 3. Internationalen Petroleumkongreß (Bukarest, September 1907)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag für Fachliteratur G.m.b.H
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (125 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Über die hauptsächlichsten Apparate für Mineralölprüfung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

{7A 
Sechster Abschnitt 
Die klassische politische Oekonomie entlehnte dem Alltagslebe? 
ohne weitere Kritik die Kategorie „Preis der Arbeit“, um sich dan 
hinterher zu fragen, wie wird dieser Preis bestimmt? Sie erkannt® 
bald, daß der Wechsel im Verhältnis von Nachfrage und Angebo! 
für den Preis der Arbeit, wie für den jeder andern Ware, nicht 
erklärt außer seinen Wechsel, das heißt die Schwankung der Markt 
preise unter oder über eine gewisse Größe. Decken sich Nachfrag® 
und Angebot, so hört, unter sonst gleichbleibenden Umständen, di 
Preisschwankung auf. Aber dann hören auch Nachfrage und A’ 
gebot auf, irgend etwas zu erklären. Der Preis der Arbeit, wem 
Nachfrage und Angebot sich decken, ist ihr vom Verhältnis d# 
Nachfrage und des Angebots unabhängig bestimmter, ihr natürlich“ 
Preis, der so als der eigentliche Gegenstand der Untersuchung 8“ 
funden ward. Oder man nahm eine längere Periode der Schw2” 
kungen des Marktpreises, zum Beispiel ein Jahr, und fand dann, dab 
sich ihr Auf und Ab ausgleicht zu einer mittleren Durchschnil 
zröße, einer konstanten Größe. Sie mußte natürlich anders bestim” 
werden als die sich ausgleichenden Abweichungen von ihr selbst 
Dieser über die zufälligen Marktpreise der Arbeit übergreifen? 
ind sie regulierende Preis, der „notwendige Preis“ (Physiokraten) 
der „natürliche Preis“ der Arbeit (Adam Smith), kann, wie be 
andern Waren, nur ihr in Geld ausgedrückter Wert sein. , 
In dieser Art glaubte die politische Oekonomie durch die vl 
fälligen Preise der Arbeit zu ihrem Wert vorzudringen. Wie br 
den andern Waren wurde dieser Wert dann weiter durch die P" 
duktionskosten bestimmt. Aber was sind die Produktionskosten 7 
des Arbeiters, das heißt die Kosten, um den Arbeiter selbst * ; 
produzieren oder zu reproduzieren? Diese Frage schob sich % 
politischen Oekonomie bewußtlos für die ursprüngliche unter, 20 
sie mit den Produktionskosten der Arbeit als solcher sich im Kre 
drehte und nicht vom Fleck kam. Was sie also Wert der Arbe 
{value of labour) nennt, ist in der Tat der Wert der Arbeitskraft, dt 
in der Persönlichkeit des Arbeiters existiert, und von ihrer Funk 
tion, der Arbeit, ebenso verschieden ist, wie eine Maschine Wr 
ihren Operationen. Beschäftigt mit dem Unterschied zwischen Te 
Marktpreisen der Arbeit und ihrem sogenannten Wert, mit d®% 
Verhältnis dieses Wertes zur Profitrate, zu den vermittels der Arbr 
produzierten Warenwerten usw., entdeckte man niemals, daß % 
Gang der Analyse nicht nur von den Marktpreisen der Arbeit N 
ihrem vermeintlichen Wert, sondern dahin geführt hatte, dies“ 
Wert der Arbeit selbst wieder aufzulösen in den Wert der Arb& 
kraft. Die Bewußtlosigkeit über dieses Resultat ihrer eig 
Analyse, die kritiklose Annahme der Kategorien „Wert der Arbe 
„natürlicher Preis der Arbeit“ usw. als letzter adäquater Ausdrüt 
des behandelten Wertverhältnisses, verwickelte, wie man 5P* zo 
sehen wird, die klassische politische Oekonomie in unauflösb%, 
Wirren und Widersprüche, während sie der Vulgärökonomie ®
	        

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Volkswirtschaftliches Lesebuch Für Kaufleute. Verlag der Waldow’schen Buch- und Kunsthandlung (R. Wengler), 1905.
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