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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
890892032
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-34137
Document type:
Monograph
Author:
Waha, Raymund de http://d-nb.info/gnd/117560855
Title:
Die Nationalökonomie in Frankreich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XIX, 540 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I Die liberale Schule
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die Gruppe der Unentwegten 
95 
Molinari dadurch aus, daß die charakteristischen Merkmale 
der Naturlehre des Wirtschaftslebens bei ihm schärfer hervor 
treten, als bei irgend einem andern Volkswirt der liberalen 
Schule. 
Molinari versteht es, das durchgreifende Beherrschtwerden 
aller Gebiete des Wirtschaftslebens durch die von ihm formu 
lierten Naturgesetze mit unerreichter Durchsichtigkeit vorzuführen. 
Nirgends tritt die Selbsttäuschung des induktiven Verfahrens 
bei tatsächlich rigorosestem Deduzieren mehr hervor, als in 
seinen Schriften. Sein Bestreben, alles unter dieselben Schab 
lonen zu rubrizieren, macht vor nichts Halt : die Produktion des 
Menschen wird ein Unternehmen, wie jedes andere, die freien 
Gaben der Natur werden zu Kapital, und die Grundrente ver 
schwindet, im Unternehmergewinn, unter dem alles nivellierenden 
Wirken der Konkurrenz. Das Streben nach dem größtmög 
lichen Gewinn erhält einen Herrschaftsbereich, den ihm noch 
keiner zu geben gewagt hat, und Löwe und Höhlenbär werden 
zu zielbewußt handelnden Wirtschaftssubjekten. Die Oberfläch 
lichkeit des Räsonnements übertrifft die sprichwörtlich gewor 
dene, gelegentliche Seichtheit J. B. Says, und Vernunft und 
Erfahrung werden in erstaunlicher Weise dem Spiele der Phan 
tasie und der vorgefaßten Meinung geopfert. Abstrakter und 
von der Wirklichkeit abgewendeter als bei Ricardo ist Moli 
naris Betrachtungsweise dort, wo es sich um die Arbeiter 
handelt. Man weiß in dieser Beziehung nicht, wovor man sich 
mehr wundern soll: vor seiner ahnungslosen Naivität und Un 
kenntnis des Lebens oder vor dem seinen Anschauungen 
inhärenten Zynismus. Kein Volkswirt hat die Wissenschaft 
mehr zu einer Geschäftsnationalökonomie des Unternehmertums 
herabgewürdigt als Molinari, keiner hat die Ablehnung jeg 
licher Staatseinmischung ins Wirtschaftsleben und das Evan 
gelium unbedingter Selbsthilfe so rücksichtslos weit verfolgt 
wie er. 
Trotz aller Durchsichtigkeit und Folgerichtigkeit in der 
allseitigen Beleuchtung des Wirtschaftslebens mit den Natur 
gesetzen der Kraftersparnis und der Konkurrenz, kann Moli 
nari der Vorwurf einer allgemeinen Unklarheit und Verworren 
heit in der Auffassung der von ihm rezipierten evolutionistischen 
Soziologie Herbert Spencers, sowie vieler kleiner logischer
	        

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Die Bodenreform Im Lichte Des Humanistischen Sozialismus. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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