Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Finanzwissenschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
89315170X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-76526
Document type:
Monograph
Author:
Driault, Édouard http://d-nb.info/gnd/116222948
Title:
La question d'Orient depuis ses origines jusqu' à nos jours
Edition:
6. éd. mise au courant des derniers événements
Place of publication:
Paris
Publisher:
Librairie Félix Alcan
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 411 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents

Full text

468 
4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
fassenden Urteil: „So mächtigen Beiz die Idee, den gordischen 
Knoten der Finanznot mittels einer Kollossalabgabe zu zerhauen, 
auch ausübt — dieser „schon öfters vorgeschlagene“, bisher niemals 
durchgeführte Plan ist auch diesmal wieder zu begraben. Schon 
fragwürdig vom Standpunkte volkswirtschaftlicher Zweckmäßigkeit 
— da sie, selbst wenn im Zeichen normaler Konjunktur vollzogen, 
eine Wirtschaftsstörung großen Stils zur Folge hätte — stellt sich 
die Entschuldungsaktion vom Standpunkt steuerlicher Gerechtigkeit 
als unbedingt verwerflich dar.“ 
Von den Schriftstellern, die für die einmalige Vermögenssteuer 
eintreten, ist an erster Stelle Ricardo zu nennen. Er lehnt es ab, 
die Kriegskosten durch Anlehen zu decken, deren jährlicher Zinsen 
dienst die Produktion sehr belasten und im Nachteil zur ausländischen 
Produktion bringen würde, und empfiehlt die einmalige Vermögens 
steuer. Dieser Standpunkt fließt schon aus der Erfahrung und An 
sicht Ricardo's, daß die englische Institution des Tilgungsfonds ganz 
ungeeignet ist, die Minderung und Abbürdung der Staatsschuld 
herbeizuführen. Ricardo tritt für die einmalige Vermögenssteuer 
auch mit der Begründung ein, daß die schwere Last der Vermögens 
steuer der baldigen Wiederkehr der Kriegszeiten einen kräftigen 
Riegel vorschieben würde. Dann darf nicht vergessen werden, daß 
dieser Verschlag eng mit dem freihändlerischen Standpunkt Ricardo’s x ) 
zusammenhängt, als er namentlich die die Handelsfreiheit hemmen 
den Zölle beseitigt sehen wollte, was aber nur dann möglich ist, 
wenn eine einmalige Vermögensabgabe es möglich macht, die zur 
Deckung der Kriegskosten eingeführten indirekten Steuern und Zölle 
abzubauen. Eigentümlicherweise kommt Ricardo mit sich selbst in 
Widerspruch; denn im VIII. Kapitel seines Werkes, wo er im allge 
meinen von den Steuern spricht, erklärt er sich gegen jede Be 
steuerung des Vermögens, des Kapitals, da hierdurch von Jahr zu 
Jahr jener Stock vermindert wird, welcher der Produktion und 
Konsumtion dient. Ja er weist sogar darauf hin, daß der Wunsch 
jedes Individuums, seine materielle Lage zu behaupten, zu dem 
Streben führt, jede Steuer, mag sie auch auf das Vermögen gelegt 
sein, zu einer Einkommensteuer zu gestalten. „Es müßte die Politik 
jeder Regierung sein, dieses Bestreben der Bevölkerung zu befördern 
und niemals solche Steuern einzuführen, die unvermeidlich auf das 
Vermögen’(Kapital) fallen.“ Bei der Beurteilung des Ricardo’schen 
Standpunktes ist jedenfalls in Betracht zu ziehen, daß die Belastung 
*) „Our commerce would be extended without being subject to all the 
vexatious delays and interruptions which our present artificial system imposes 
upon it“ (Works, 8. 546).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.