P. Thompson.
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und Verbesserungen der letzten 30 Jahre. Deshalb könne
sie als reelle und bona-fide-Schöpfung von Capital im Betrage
ihres Nennwerths betrachtet werden und bedürfe einer Ver-
mehrung des Geldes zu ihrer Repräsentation — — es ist
klar, in einer Geschichte der Nationalökonomie dürften
Attwood’s confuse Schriften kaum eine Stelle ‘beanspruchen:
nur als Zeichen der Zeit, in der radicale Fabrikanten und
Arbeiter sich noch aufrichtig verbündeten, wagen wir sie zu
erwähnen.
Zu den Radicalen, bei denen die Harmonie von Arbei-
tern und Fabrikanten im Bunde gegen die alte Aristokratie
deutlich hervortretendes Prineip ist, gehören auch die älteren
Agitatoren für Freiheit des Kornhandels. Später wurde die
Abschaffung der Kornzölle ausschliessliches Programm. der
Mittelclassen, und die Arbeiter verhielten sich. misstrauisch
dagegen. Vor 1832 wurden die Kornzölle zwar schon von
Ricardo’s Schule bekämpft, in der populären Agitation spielten
sie aber noch keine Rolle. Doch fehlte es nicht an einzelnen
Männern, welche sie im gemeinsamen Interesse der Arbeiter
und Mittelelassen energisch und geschickt angriffen, und auf
welche sich später Cobden und seine Anhänger mit Erfolg
beriefen. Hierher gehören insbesondere Perronet Thompson
und Ebenezar Elliot.
Thompson’s „Catechism on the Cornlaws“ erschien zuerst
1827; die fünfzehnte Auflage ist von 1831 — Beweis, dass
schon damals seine Worte nicht ohne Eindruck blieben.
Thompson’s Katechismus ist vor Allen interessant durch das
ungewöhnliche Geschick der Darstellung und den packenden
Stil. Auf dem Titelblatt ist die Arche Noah’s abgebildet und
darunter steht: „Hätte Noah sich in seiner Arche einge-
schlossen und seine Familie nichts essen Jassen, als was
auf dem Dach der Arche wachsen konnte, so würde ‘bald ein
Angstschrei über Bevölkerung und ein Auswanderungscommittee
entstanden sein; Sem, Cham und Japhet würden „Manufactu-
risten im WNothstand“ geworden sein. Ich kann keinen