Object: Oekonomik der Transformationsperiode

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d. h, im Kampf zwischen dem arbeitenden Bauerntum und Halb 
proletariat einerseits und den Großbauern und Halbgrund 
besitzern andererseits. Konkret betrachtet, kann die Kombination 
der kämpfenden Elemente sehr mannigfaltig sein, je nach dem 
spezifischen Gewicht der verschiedenen Wirtschaftstypen, je nach 
den Variationen dieser Typen, (Denn das sind sehr fließende 
Uebergangskategorien mit einer Unmenge von Schattierungen 
üsw.) An sich genommen, isoliert vom ganzen übrigen Wirt 
schaftskomplex. birgt dieser Bruch der Zusammenhänge in sich 
auch die Möglichkeit einer Rückkehr zu primitiveren Formen, 
denn die aktive Kraft bildet hier gerade die zersplitterte Arbeit 
der kleinen Eigentümer, und nicht die vergesellschaftete Arbeit 
der Proletarier, Aber im gegebenen historischen Komplex bildet 
er einen Bestandteil des allgemeinen Zusammenbruches des kapi 
talistischen Systems,*) Das ist die bäuerliche Agrarrevolution, 
deren Bedeutung umso größer ist, je weniger die kapitalistischen 
Verhältnisse entwickelt sind. Dieser Kampf kann von einer 
großen Kraftvergeudung und einer Zersplitterung der materiellen 
Produktionsgrundlage (einer gewissen Aufteilung der großen 
Güter, des Inventars* **) der Viehbestände usw,), d. h. von einer 
weiteren Herabsetzung der Produktivkräfte begleitet werden, und 
wird gewöhnlich auch davon begleitet. 
') Hier kann man eine Analogie ziehen zwischen dem geschilderten 
Prozeß und dem Zerfall der Beziehungen zwischen fortgeschrittenen Mutter 
ländern und ihren Kolonien. Die Kolonialaufstände bergen, objektiv genom 
men, in sich die Möglichkeit eines neuen kapitalistischen Entwicklungskreis 
laufs, wenn man diesen Prozeß isoliert betrachtet. Aber im allgemeinen 
Komplex der Erscheinungen ist dies ein Nebenprodukt und zugleich auch 
der stärkste Faktor des Zerfalls des imperialistischen Systems, als Vorbe 
dingung der sozialistischen Wiedergeburt der Menschheit. 
**) Vergl. den Artikel des Gen. Hoichbarg; „Die Vergesellschaftung der 
Landwirtschaft" in „Nar. chos." 1919, Nr. 5; ebenso Miljutin; „Sozialismus 
und Landwirtschaft"; N. Bogdanow: „Organisation der Sowjetwirtschaften" 
in „Nar, chos." 1919 Nr. 6.
	        
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