In Abbildung 1 sind die Erzeugungsmengen von Kohle
und Eisen eingetragen für die beiden Jahre 1913 und 1924.
In ihr sind durch die blau angelegten Flächen die Kohlenmengen
gekennzeichnet, die 1924 gefördert, durch die roten
Flächen die Rohstahlmengen, die ebenfalls 1924 erzeugt
worden sind. Die äußeren Umrahmungen der blau beziehungsweise
rot angelegten Flächen kennzeichnen die Förder- und
Erzeugungsmengen des Jahres 1913. Aus dem Diagramm
ersicht man somit, daß allgemein die Produktion der wichtigsten
Industrieländer durch den Krieg und seine Folgen
abgenommen hat. Die Produktion Frankreichs nahm zwar
an sich auch ab, erreichte jedoch durch Hinzurechnung der
Erzeugung des Saargebietes annähernd die Produktionshöhe
des Jahres 1913.
Bei einzelnen Quadraten findet man Abgrenzungslinien
innerhalb der farbig angelegten Flächen; sie bedeuten, daß in
diesen Ländern die Produktion des Jahres 1913 kleiner gewesen
ist als diejenige des Jahres 1924 (siehe z. B. Japan und
Indien).
Zwischen den Jahren 1913 und 1924 lag der Weltkrieg.
Die Abbildung lehrt aber, daß die Grundlagen der industriellen
Stellung Europas auch heute noch unverändert erhalten geblieben
sind,
Es ist allerdings erforderlich, daß zur Wiederherbeiführung
einer Blütezeit die Hemmnisse beseitigt werden,
die der weiteren Ausbildung des Verkehrs zwischen den
europäischen. Völkern selbst und zwischen Europa und der
übrigen Welt entgegenstehen.
Nichts kann die wunderbare Entwicklung der Industrieländer
der Welt, welche sich in den letzten 70—80 Jahren vollzogen
hat, deutlicher vor Augen stellen als die wenigen Linien
der Diagramme der Abbildungen 2 und 3 (Anhang), die zeigen,