Full text : Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russisch-Polen und dem Deutschen Reiche und die sich daraus für den Friedensschluss ergebenden Folgerungen

4l

Gouvernement ­


Name

Ort

Eigentümer

Bemerkungen

Radom  .

Chlewiska
Gruben  der
Ostrowiecer
Hochofenund
  Hüttengesellschaft ­


bei  Szydlowice
„  Ostrowiec

Graf
Broel-Plater
Ostrowiecer
Gesellschaft

"

Graf  Julius
Tarnowski

„  Konst

Graf
I.  Tarnowski

"

Graf  Josef
Plater

Furmanow
bei  Nieklan

Graf  I.  Plater

in  Fristen

Gruben  der
Starachowicer

Gesellschaft

„  Wierznik

Starachowicer
Bergbaugesellschaft ­


in  Fristen

Die  Förderung  der  Eisenerzgruben  im  Jahre  1912  betrug:
17  940  889  Pud  —  293  872  t.  Sie  war  am  größten  bei
B.  Hantke  (97  585  1),  der  Czenstochauer  Gesellschaft  (62  676  t)
und  General  Riesenkampf  (60  308  t).
Es  unterliegt  keinem  Zweifel,  daß  die  Förderung  an  Eisenerzen ­
  auf  ein  Vielfaches  ihrer  jetzigen  Menge  gesteigert  werden
kann.  Zum  Vergleich  sei  angegeben,  daß  die  Förderung  an  Eisenerzen ­
  betrug:
Im  Jahre  1910  in  Rußland  5  757  986  Tonnen
„  „  „  „  Österreich  4  520  880  „
„  „  „  „  Deutschland  28  697  760
Von  der  Eisenerzförderung  Rußlands  entfielen  in  1910
auf  Russisch-Polen  173  860  Tonnen  oder  3,0  %:
13Iei-,  Zink-  und  Kupfererzbergbau.  Blei-  Und  Kupfererze ­
  finden  sich  in  dem  palaeozoischen  Gebirgszuge  im  Gouvernement ­
  Kielce.  Die  Kupfererze  treten  daselbst  als  Kupferlasur,
Kupfergrün,  Malachit,  Kupferletten  und  Kupferkies  auf.  Die
dortigen  Bleierzlagerstätten  sind  noch  verbreiteter  und  durchsetzen
einen  großen  Teil  des  Lysagora-Gebirges.  Schon  jetzt  sind  die
Bleierzgruben  von  Kielce,  welche  auf  dem  Vorkommen  von  bleierzführenden ­
  Spalten  in  den  devonischen  Kalksteinen  des  polnischen ­
  Mittelgebirges  beruhen,  von  der  österreichischen  Militärverwaltung ­
  wieder  in  Betrieb  genommen  worden.  Das  gleiche
gilt  von  den  kupfererzführenden  Schichten  des  polnischen  Mittelgebirges ­
  in  der  Gegend  von  Miedziana,  welche  namentlich  in
            
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