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LohHnfchußg.
(eugnet werden, daß feine Anwendung fehr leiht zur Übermüdung
und Abhegung der Arbeiterfhaft und im Laufe der Zeit zu
[dweren körperlighen und feelifhen Schädigungen der Arbeitenden
führen kann, wenn diefe Gefahr au durch die Einführung der
Lohntarife, die die Arbeiter vor wilkürlidhen Herabfjegungen der
Akkordfäge fHhüßen, wefentlid) gemildert ift. Ein weiterer [031a=
ler Nachteil des Akkordfnjtems ijt die Tatfade, daß die ARKOrds
löhne ohne Rückfiht auf das Alter und die Lebensftellung
der Arbeiter gezahlt werden. So kommt es, daß fhon in fehr
jungen Jahren, im Alter der hHöchften körperlidhen Leijftungsfähig-
keit, im Akkord die hHöhijten Geldeinnahmen erzielt werden, und
daß bei beginnender Abnahme der Körperkräfte, die bei körper.
lid) [wer Arbeitenden häufig fehr früh einfebt, gerade zu der
Deit, wo der Iohnarbeitende Familienvater eine Schar von heran:
wadfenden und felbft nod nicht arbeitsfähigen Kindern zu er.
nähren hat, die Geldeinnahmen bereits zu [inken beginnen. Daß
die frühzeitigen hohen Derdienfjte jugendliher, no mit keinerlei
Samilienpflichten belafteter Arbeiter aud in fittliher Beziehung
zu f&hweren Bedenken Anlaß geben, bedarf kaum der Erwähnung.
Beftrebungen, diefem Übel abzuhelfen, find im Gange. Man verfucht,
durdy fogenannte „progrefjfive AkRkordlöhne“ die Löhne
mit Rückjidght auf die Laufbahn und den Lebensgang zu ordnen.
Durdy den & 78 des Betriebsrätegefekes, der den Arbeitnehmern
bei der Einführung neuer Lohnmethoden Mitwirkungsrechte zu:
billigt, ijt den Arbeitern aud} innerhalb der einzelnen Betriebe
die Möglichkeit gegeben, fiH für eine Ausgeftaltung der Löhne
nad) diefer Richtung hin (fogenannte Soziallöhne) einzufeken.
In ihren fozialen Wirkungen günftiger zu beurteilen find
die zum Teil fjehr verfeinerten Prämienlohn« und Gewinne.
beteiligungsf{yjteme. Wir finden den Prämienlohn zum
Teil mit dem Seitlohn verquict, um dadurch die gewünfdhte Pros
duktionsbefdhleunigung herbeizuführen, zum Teil mit dem Akkords
[ohn, um beffere Arbeitsqualität zu erreihen. Das Suyltem läßt
fid nad) vielen Ridtungen hin abwandeln, ift aber audy der Wil
kür nicht ganz entzogen und kann in gewiffen Anwendungsformen
(Taylorfyjtem) zu ebenfo fhweren Mifjtänden führen wie das
reine Akkordlohnfyjtem. Dieje Fehler vermeidet das Gewinn»
beteiligungsfnitem, als deffen Dorftufe die Anwendung der
fogenannten „gleitenden £ohnfkalen“ anzufehen ijt, die den
Arbeitslohn fid mit der jteigenden und fallenden Konjunktur auf
und ab bewegen Iafjen. Die Gewinnbeteiligung der Arbeiter wird
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