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war die Zahl nur 22 pro Mille. Einen Überblick über die Verhält-
nisse gewinnt man an der Hand folgender Tabelle:
Periode
1820—182€
1830—1839
1840—1849
1850—1859
1860—1869
1870—1879
1880—- 1889
1890—1899
1900 — 1909
Zahl der geborenen ‚JährlicheAnzahll|
(Totgeburten mitgerechnet) Geburten in
- pro Mille der
Knaben Volkszahl
09
9
3"
62 746
80 580
26 291
296 302
242 853
261 865
263 875
4
, A
3A
2
ıl
16
A
v
nm
v
S
DB
248
247 950
716
511 825
37
25.9
Von 1000
Geborenen
waren
Knaben
d14
516
512
514
512
513
516
Die Zahlen weisen außerordentlich kräftige Bewegungen in der
Geburtenfrequenz auf; man sieht jedoch, daß die Gliederung
nach Geschlecht fast konstant ist. Ob wenige oder viele Kinder
in der Ehe geboren werden, ist für das Gleichgewichtsverhältnis
ziemlich gleichgültig.
Auch das Abnehmen der Geburten hat ein gewisses Gepräge
der Regelmäßigkeit. Man erhält z. B. 1881: 39,7 pro Mille, 1891:
33,6, 1901: 27,7 und 1911: 21,6, also einen Niedergang von 6 pro
Mille in jedem Jahrzehnt. Im einzelnen ist diese Abwärtsbewegung
jedoch wellenförmig gewesen; die Jahre 1904 und 1906 z. B. wiesen
eine kleine Steigung dem Vorjahre gegenüber auf,
Um andere Spaltungen des Materials zu probieren, kann man
die Geborenen in eheliche und außereheliche gliedern:
Periode
L82JI-
182.
1Q&1,
IE
pl 4
Zahl der
außerehe.‘ :.
‘“+ahorenaı"
65 6°
72 632
86 707
Kl
Jährliche
Apr") pr
4
‘hir
In Prozent
der Ge-
borenen
ö,1
9
1
6
vo
5
4
149
16.9
Der Niedergang in der Geburtenzahl macht sich also auch hier
geltend, jedoch in geringerem Grade als bei sämtlichen Geburten:
daher wachsen die Prozentzahlen in den letzten Dezennien.