gefallen und im Oktober auf 117,7 gegen 138,6 im Januar d. J.
angekommen. Die Wagengestellung der Reichsbahn hat
sich auf einer sehr beachtlichen Höhe gehalten, wenn auch in
den letzten Wochen der ungünstige Wassersiand auf einigen
Flüssen nicht ohne Einfluß war. Faßt man die Kurven des
Aktienindexes, des Großhandelsindexes, der Wagengestellung
(arbeitstägliche, umgerechnet auf der Grundlage 1924/26 —: 100),
des Gesamtproduktionsindexes und der Zinssätze (Durchschnitt
aus Privatdiskont und Monatsgeld, Monatsdurchschnitte nach
Institut für Konjunkturforschung, umgerechnet 1926,28 — 100)
für 1928 und 1929 zusammen, so ergibt sich folgendes lehrreiches
Schaubild:
1507
140
130
120
110
100
30
-kKtienkurse
„Zinssätze
Produktion
== Wagengestell.
+=Großhandels
Au
Alan
„FMAMJJASONDJFMAM) JASO
1928 1929
Auch durch dieses Schaubild wird deutlich, wie trotz der
stark erhöhten Zinssätze das Erzeugungsvolumen sich über dem
des Vorjahres hält, was für die gesamte Konjunktur ein wesent-
licher Rückhalt war. (Durch die Aussperrung der Eisenindustrie
im November v. J. hat naturgemäß der Vergleich der Monats-
durchschnitte und der letzten Monate nur bedingten Wert.)