Metadata : Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

133

darauf  Bedacht  zu  nehmen,  dass  bei  der  weiteren  Ausgestaltung ­
  speziell  ihren  eigenen  Bedürfnissen  eine
hervorragende  Berücksichtigung  zu  Feil  werde,  was
natürlich  am  besten  geschehen  konnte,  wenn  die  Elektrizitätsfirmen
  den  Bau  selbst  in  die  Hand  nehmen.
Dampfturbine  und  Dynamomaschine  bilden  ein
einheitliches  Maschinen  -  Aggregat  mit  gemeinsamer
Grundplatte,  Welle  und  Lagerung  vereinigt,  bei  Gleichstrom ­
  Turbodynamo  und  bei  Wechselstrom  (Einphasen-,
Zweiphasen-  und  Drehstrom)  l  urboalternator  genannt.
Vergleicht  man  das  Prinzip  der  Dampfturbine  mit  demjenigen ­
  der  Kolbendampfmaschine,  so  erkennt  man  auf
den  ersten  Blick,  dass  ersteres  dem  letzteren  gegenüber
einen  bedeutenden  Vorteil  haben  muss.  Bei  der  Kolbendampfmaschine ­
  wird  die  Energie  des  expandierenden
Dampfes  in  der  Weise  ausgenützt,  dass  man  abwechselnd
zu  beiden  Seiten  des  in  einem  Hohlzylinder  befindlichen
Kolbens  Dampf  in  ersteren  einströmen  und  vermöge
her  dem  Dampf  infolge  seiner  Spannung  innewohnenden
Kraft  den  Kolben  hin  und  her  bewegen  lässt.  Durch
einen  Kurbelmechanismus  wird  die  Hin-  und  Herbewegung
her  Kolbenstange  in  eine  nach  einer  Richtung  hin
rotierende,  d.  h.  diejenige  Bewegung  umgesetzt,  welche
Ihr  die  Weiterleitung  mechanischer  Arbeit  (z..  B.  zum
Antrieb  von  elektr.  Maschinen,  von  Transmissionen  etc.),
benötigt  wird.  Die  Dampfturbine  vermeidet  diesen
Ranzen,  mit  besonderen  Nachteilen,  voi  allem  mit
Kraltverlust  verbundenen  Uebersetzungsvorgang,
Kolbenbewegung  hin-  und  hergehender  Massen
Kurbelmechanismen,  sowie  aller  Art  Zwischenü  icr
Setzungen  —  denn  sie  verwandelt  die  Energie  des
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.