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I. Geschäftliche Versicherung.
Anlagen' in Wertpapieren verteilen sich im einzelnen, wie aus Tab. 25
(S. 56—57) ersichtlich ist.
Etwa die Hälfte der Wertpapiere entfällt aus deutsche Staatspapiere.
Ihr Anteil an der Summe aller Kapitalanlagen betrug:
Tabelle 26.
ohne
mit
Jahr
den im Besitz der Bersicherungseinrichtungen von Be-
rufsvereiliigungen befindlichen Staatspapieren
1
2
3
1902
1,45
1,53
1903
1,82
1,40
1904
1,41
1,47
1905
1,44
1,51
1906
1,35
1,42
1907
1,29
1,35
1908
1,24
1,30
1909
1,44
1,51
Mit Einbeziehung der Staatspapierbestände der Versicherungs
einrichtungen der größeren Berufsvereinigungen ist der Prozentsatz höher,
ein Beweis dafür, daß diese Versicherungseinrichtungen Staatspapier
bestände in verhältnismäßig weiterem Umfang halten als die Aktien-
und Gegenseitigkeitsgesellschaften. Das erklärt sich damit, daß den Vor
ständen dieser Versicherungseinrichtungen vielfach die nötige Kenntnis im
Hypothekengeschäft fehlt, und daß sie aus diesem Grunde mehr der in
leichterer Weise zu bewerkstelligenden, wenn auch weniger rentabeln
Anlage in Staatspapieren zuneigen.
Die Wertpapieranlagen der deutschen Lebensversicherungsunter
nehmungen enthalten ein ihre Spartätigkeit hemmendes Moment. Denn
seit Jahren erwachsen aus Kursrückgängen, an denen besonders die
Staatspapiere beteiligt sind, nicht unerhebliche Verluste. Sie betrugen
in der beobachteten Periode 6 229 551 Mk. und nach Abzug der Kurs
gewinne 4 236 431 Mk., ein im Vergleich zu den niedrigen Beständen
an Wertpapieren sehr stattlicher Betrag.
Hypotheken.
Die Lebensversicherungsunternehmungen müssen in ihrer Tätigkeit
als Sparer naturgemäß darauf bedacht sein, die Anlagen zu wählen, dic
den besonderen Bedürfnissen des Lebensversicherungsbetriebs genau an-