Wie soll. man studieren?
2. Anfertigung von leichteren wissenschaftlichen Arbeiten aus den
Gebieten der Volkswirtschaftslehre, der Finanzwissenschaft und
Statistik,
3. Anfertigung von leichteren betriebswirtschaftlichen Arbeiten, Be-
sprechung betriebswirtschaftlicher Probleme.
IN.
Außerdem werden für wissenschaftlich interessierte Studierende, die
die Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene besucht haben, Übungen
ahgehalten, in denen selbständige Arbeiten aus dem Gebiete der
Volkswirtschaftslehre, Finanzwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre
vorgetragen und besprochen werden.
C. Sprachliche Ausbildung.
Für den praktischen Volkswirt sind sprachliche Kenntnisse von
größter Bedeutung. Das Übergewicht der angelsächsischen Länder macht
das Englische als Sprache der Weltwirtschaft für den Nationalökonomen
unentbehrlich. Der Volkswirt, der später mit den Verhältnissen der süd-
und mittelamerikanischen Länder sich beschäftigen will, muß Spanisch ge-
lernt haben. Für den Osten ist Kenntnis des Russischen und Polnischen
die Voraussetzung jeder praktischen Betätigung auf wirtschaftlichem Ge-
biet. Schon beim Beginn des Studiums ist die Entscheidung für eine oder
mehrere der genannten Sprachen geboten. Der Besuch der englischen
Übungen für Nationalökonomen wird dringend empfohlen.
D. Prüfungserfordernisse.,
Hinsichtlich der Anforderungen für die Diplomprüfung und das
Doktorexamen sind die Vorschriften einzusehen, die im Sekretariat und
beim Seminaraufseher des Staatswissenschaftlichen Seminars zur Ver-
fügung stehen.
Bei Meldungen zum Examen ist der Nachweis zu erbringen, daß die
hier angeführten Vorlesungen und Übungen, die im Laufe eines sechs-
semestrigen Studiums abgehalten werden, besucht worden sind.
Im übrigen verweisen wir noch auf einen Studienplan, den die
Technische Hochschule in Dresden für das Studium der Wirt-
schaftswissenschaften und die Ablegung der Prüfung zum „Diplomvolks-
wirt“ aufgestellt hat. Wir drucken ihn auf S. 53 wörtlich ab. Dabei
müssen wir noch darauf aufmerksam machen, daß, während die Studien-
pläne der Universitäten nur auf sechs Semester bis zur Diplomprüfung lau-
ten, die Technische Hochschule in Dresden acht Semester für dies Studium
vorschreibt und die Ablegung einer Vorprüfung und einer Hauptprüfung für
die Erlangung des Diploms als Volkswirt verlangt. Die Universitäten be-
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