Full text: Preußisches Landbuch

Traubk sches Stipendium, 
von dem Professor Wilhelm Traube zu Berlin und dem Dr. phil. 
Moritz Traube zu Ratibor herrührend. Sie schenkten 1864 dem 
Gymnasium zu Ratibor in dankbarer Erinnerung an die auf der 
Anstalt empfangene Bildungs-Grundlage 500 Thlr. in Schlesischen 
Pfandbriefen zur Errichtung eines Stipendii für einen durch Fleiß, 
sittliche und wissenschaftliche Tüchtigkeit ausgezeichneten armen Ober- 
Primaner, und soll diese Schenkung zum Andenken der Eltern der 
Geschenkgcbcr unter dem Namen „Wilhelm und Eva Traubesche Stif 
tung" verwaltet werden. 
Lrautvettersche Stiftung. 
Kanzlei-Rath Trautvetter zu Marienwerder, schenkte der dortigen 
Stadt 1852 ein Kapital von 2000 Thlr. mit der Bestimmung, daß 
der Zinsen-Ertrag zur Armen-Untersiützung, vorzugsweise zur Beklei 
dung armer Schulkinder verwendet werden solle. 
Wilh. Treitschke, 
Bierbrauer zu Erfurt (f 1855), legirte a) der Prediger- Kirche 2000 
Thlr. für kirchliche Zwecke und fernere 1000 Thlr. mit der Bestim 
mung, daß die Zinsen den geistlichen Wittwen dieser Kirche als Mieths- 
Entschädigung dienen sollen. Für den Fall, daß keine Wittwe vor 
handen ist, sollen die Zinsen zu Bauten und Verschönerungen der 
Kirche verwendet worden; b) der Kleinkiuder-Schule 2000 Thlr.; o) 
der Sonntags-Schule 1000 Thlr. 
Treuenbrietzener Kirchen-Stipendium. 
Es beträgt 25 Thlr. und wird an einen studircndcn Bürger-Sohn 
aus Trcuenbrictzen von dem dortigen Magistrat und Ober-Prediger 
verliehen. 
Tri Iler scheö Legat, 
für Kirchen-, Schul- und Armenzweckc der Stadt Sangerhausen. Ka 
pital 3ÌS0 Thlr. 
Truchseßsche Stiftungen zu Königsberg. 
Die Zinsen a)» von ursprünglich 6661 Thlr. sollen den Rektoren der 
Universität znr Aufmunterung in ihren Amtsvcrwaltungen gezahlt wer- 
dkn. Der Fonds betrug im Jahre 1838 (Koch II. 561) 315 Thlr. 
') Ein zweites Stiftungs-Kapital von ursprünglich 1000 Mrk. Preuß. 
bestand 1838 in 90 Thlr. : die Zinsen davon soll ein Profcsior der 
Theologie, der Eloquenz oder der Ethik erhalten. 
Joh Gottl. Trümer, 
legirte 1792 ein Kapital zu Stipenditi, für arme Studirende der Medizin, 
besonders ans seiner Familie, der Universität Königsberg auf 4 Jahre. Der 
vierte Termin wird erst nach der Doktor-Promotion des Stipendiaten 
gezahlt. Ersparnisse werden znr Vergrößerung des Fonds verwendet. 
3m Jahr 1838 betrug (Koch II. 56 i) das Kapital 2200 Thlr., das 
Stipendium 80 Thlr.
	        
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