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Vierundzwanzigstes Kapitel. 661
Frau verbrannte in den Flammen der Hütte, die sie zu verlassen sich
weigerte. So eignet sich diese Madame 794 000 Aeres Land an, das
seit undenklichen Zeiten dem Clan gehörte. Den vertriebenen Ein-
geborenen wies sie am Seegestade ungefähr 6000 Acres zu, 2 Acres
pro Familie. Die 6000 Aeres hatten bisher wüst gelegen und den
Eigentümern kein Einkommen abgeworfen. Die Herzogin ging in
ihrem Nobelgefühl so weit, den Acre im Durchschnitt zu 2 Shilling
6 Pence Rente zu verpachten an die Clanleute, die seit Jahrhunderten
ihr Blut für die Familie vergossen hatten. Das ganze geraubte Clan-
land teilte sie in 29 große Schafpachtungen, jede bewohnt von einer
einzigen Familie, meist englische Pächterknechte. Im Jahre 1825
waren die 15000 Gälen bereits ersetzt durch 131000 Schafe. Der
an das Seegestade geworfene Teil der Eingeborenen suchte vom
Fischfang zu leben. Sie wurden Amphibien und lebten, wie ein
englischer Schriftsteller sagt, halb auf dem Land und halb auf dem
Wasser und lebten mit alledem nur halb von beiden.21s
Aber die braven Gälen sollten noch schwerer ihre bergroman-
tische Verehrung für die „großen Männer“ des Claus abbüßen. Der
Fischgeruch stieg den großen Männern in die Nase. Sie witterten
etwas Profitliches dahinter und verpachteten das Seegestade den
großen Fischhändlern von London. Die Gälen wurden zum zweiten-
mal verjagt.?19
Endlich aber wird ein Teil der Schaftriften rückverwandelt in
Jagdrevier. Man weiß, daß es keine eigentlichen Wälder in England
gibt. Das Wild in den Parks der Großen ist konstitutionelles Haus-
vieh, fett wie Londoner Aldermen [Ratsherren]. Schottland ist daher
das letzte Asyl der „noblen Passion“.
„In den Hochlanden“, sagt Somers 1848, „sind die Waldungen
sehr ausgedehnt worden.?®* Hier auf der einen Seite von Gaick
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218 Als die jetzige Herzogin von Sutherland die Frau Beecher Stowe,
Verfasserin von „Onkel Toms Hütte“, mit großem Prunk in London empfng,
ım ihre Sympathie für die Negersklaven der amerikanischen Republik aus-
zustellen — was sie, nebst ihren Mitaristokratinnen, wohlweise während des
Bürgerkrieges unterließ, wo jedes „noble‘“ englische Herz für die Sklaven-
halter schlug —, stellte ich in der „New York Tribune“ die Verhältnisse der
Sutherlandschen Sklaven dar. (Stellenweise ausgezogen von Carey in „The
Slave Trade. London 1853“, S. 202, 203.) Mein Artikel ward in einem
schottischen Blatt abgedruckt und rief eine artige Polemik zwischen letzterem
und den Lobhudlern der Sutherlands hervor.
219 Interessantes über diesen Fischhandel findet man in David
Urquhart: „Portfolio. New Series,“ — Nassau W. Senior kennzeichnet in
seiner oben zitierten nachgelassenen Schrift: „Journals, Conversations and
Essays relating to Ireland. London 1868“, „die Prozedur in Sutherlandshire
Als eine der wohltätigsten Lichtungen (clearings) seit Menschengedenken“,
2192 Die „deer forests“ (Wildwaldungen) von Schottland enthalten
keinen einzigen Baum. Man treibt die Schafe weg und die Hirsche hin auf
die nackten Berge und nennt das einen „deer forest“. Also nicht einmal
Waldkultur!