Contents: Tote und lebendige Wissenschaft

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: Bibliothek 
ganze (in der Marktreife vor der Hervorbringungsreifc). sÄner 
im Geld vor der Ware) offen vor Augen lag, da das ft 
nur niedrigere Ganze oder Glied deutlich als solches gegen: 
dem höheren Ganzen oder Zwischengasen zu erkennen war. 
Anders liegt die Sache, sobald wir in die reine Werkreife 
eintreten. (Die reine Werkreife besteht aus: Stoffreife — stoff 
lich im engsten Sinne, z. B. Hochofen —, Zeitreife, z. B. Kon- 
scrvierungsgewerbe, und Ortsreife, z. B. Frachtwcsen.) Kann 
es innerhalb der Werkreife, wo ein einheitlicher Fortgang vom 
Rohstoffe bis zum Genußgute stattfindet, überhaupt einen „Vor 
rang" geben?; oder gibt es hier vielmehr nur einen genetischen 
Fortgang, einen Fortgang des Werdens? Die grundsätzliche 
Antwort lautet: daß innerhalb einer genetisch artgleichen Reihe, 
die letzte Handlung als das Ziel, als der Endzweck, die logische 
Bedingung aller vorherigen Glieder der Reihe ist, also die 
letzte Handlung den Vorrang vor allen früheren hat! Dies 
gilt aber nur von wirklich artgleichen Reihen, von wirklich 
artgleichen Geschlechtern leistender Wirtschaftshandlungen, die 
aufeinander folgen. Aber der Fortgang der Werkreife (z. B. 
vom Erzbergbau über die Verhüttung zum Schuhnagel) ist 
insofern kein einheitlicher, als nicht nur eine Kette von un 
mittelbar zum Genuß führenden Handlungen in ihr vorliegt 
(wie beim Pflücken und Essen reifen Obstes ohne Werkzeuge), 
sondern auch eine Werkzeugverwendung und darum neben 
jenen Wirtschaftstätigkeiten, die in ihrer geraden Abfolge zu 
letzt zum Genuß führen, jene Handlungen einhergehen, die zur 
Werkzeugherstellung, zur Herstellung von Realkapital, führen. 
Wir gewinnen daraus die Sätze: Innerhalb der reale Kapital 
güter verwendenden Werkreife ist Kapitalreife vor der übrigen 
Werkreife, kurz gesagt, hat Kapitalreife vor Genußreife den 
Vorrang; innerhalb der in gerader Abfolge zum Genußziele 
führenden Wirtschaftshandlungen hat die letzte Handlung vor 
der ersten den Vorrang. Wir formulieren diesen letzten Satz
	        
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