fest; die Gründe dafür sind auch bei uns viel Gründe für
erörtert worden, sie scheinen mir in der Hauptsache den hohen
in dem außerordentlichen Reichtum des Landes an Lohn in der
Naturschätzen und Kräften zu liegen, der in Abb. 39 Union.
für das Jahr 1924 dargestellt ist. (Der Anteil der
Ver. Staaten ist in dem Bild durch den schwarzen
Kreisausschnitt ausgedrückt.) Die diesem zugrunde
liegenden Zahlen sind in Zahlentafel 28 aufgeführt,
Zahlentafel 28. Anteil der Ver, Staaten
an der Weltgewinnung der wichtigsten Güter.
1913 1924
davon | davon
Welt |Ver. Staaten ‚7.14 | Ver.Staaten
in Mill. Ma | %
Bevölkerung Personen 1631,5| 96,5: 5,92 1829,8/112,1| 6,13
Oberfläche . . . km 143,0 0 5,38 - 8 5,38
Schienenweg . . km 1,1| 0,4 37,02 1,2 0,4| 34,19
Wasserkräfte . . PS 8 6,5/ 28,26 | 29,0 10,0| 34,61
Gewinnung an:
Steinkohle . . . . t 1213,7517,1! 42,60 1183,5/524,5| 44,32
Erdöl . na ‚ Faß WE ©. 71,66
Eisenerz ...... t 178,0 63,0 35,38 150,3 60,9 40,52
Roheisen . . . .t 79,1 31,5 39,78. 76,0| 37,3 49,07
Stahl. .... .t 76,2| 31,8/41,74 89,5/ 46,1 51,53
Kupfer... 3 1,0 X 58,60 1,4! 0,8| 58,99
Blei. Pt 2732 0,4133,74 15| 0,71 44,40
Silber . .. Unzen 225,4| 66,8 29,64 235,1| 64,8| 27,56
Gold. .. . . . $ 460,5| 88,9| 19,30 384,1| 50,2| 13,08
Getreide . . . Dz. 21224195 1548 es 18,32
Baumwolle . Ballen | 25,5 14,6/ 57,25 24,8! 13,6! 54,95
die gleichzeitig die entsprechenden Angaben für das
Jahr 1913 bringt und damit die Verschiebung erkennen
läßt, welche sich in den letzten 12 Jahren auf wichtigen
Gebieten der Weltgeltung der Ver. Staaten vollzogen
hat. Von den Menschen, welche unsern Planeten be-
völkern, wohnen nur 6% in den Ver, Staaten. Auf
diese entfällt aber von der Weltgewinnung der wich-
tigsten Güter, wie die Abbildung erkennen läßt, in den
meisten Fällen annähernd die Hälfte oder noch
mehr. Da ist es nicht zu verwundern, wenn ein Land,
das in solchem Maße vor andern in der Ausstattung
mit Naturschätzen und Kräften bevorzugt ist, seinen
Arbeitern auch weit höhere Löhne bezahlt als Länder,
bei denen eine gleiche Ergiebigkeit der Arbeit an der
Kargheit der Natur scheitert. Dazu treten noch eine
Reihe anderer Umstände: In erster Linie die Vorteile
des ungeheuern Wirtschaftsgebiets, das ohne Zoll-
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