Full text: National banking under the Federal Reserve System

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Capitel III. 
Daher ist das Geld ganz ebenso gut eine Er 
scheinungsform des Kapitals wie die Waare. In 
der That stellt nicht nur jeder Ueberfluss an Geld, 
sondern überhaupt alles Geld, welches man nicht zu 
Zahlungen benöthigt, die in der Verausgabung von 
Geld für die unmittelbare Befriedigung von Bedürfnissen 
oder für blose Genusszwecke ihren Grund oder Ursprung 
haben, — Kapital dar. Wahrend dagegen allerdings 
Banknoten und Papiergeld niemals (unmittelbar) Kapital 
darstellen, aus dem sehr einfachen Grunde, weil ihr 
Werth^ wie wir schon an anderer Stelle hervorgehol)en 
haben, nur ein repräsentativer ist, und daher hier, wie 
auf allen Kredit, das englische Sprüchwort seine An 
wendung findet: „You can’t eat the cake and have it.“ 
Zu der dargelegten Anschauung über das Wesen 
des Kapitals und sein Verhältniss zum Gelde stimmt 
auch die Unterscheidung zwischen „flüssigem“ und 
„festem“ Kapital. Denn „flüssiges“ Kapital — oder 
Kasse, wie kurzweg die Kaufleute sagen — ist nichts 
anderes als Kapital in der allgemeinen, d. h. be 
liebig wandelbaren. Gestalt des Geldes: Für Geld 
lässt sich jede Waare kaufen. Und „festes“ Kapital ist 
nichts anderes als Kapital in der spezifischen, d. h. 
nicht beliebig wandelbaren. Gestalt der Waare: Eine 
Waare lässt sich, wenigstens zunächst oder unmittelbar,
	        
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