fullscreen: Weltwirtschaftsleere und Weltwirtschaft

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Aber wie ist es denn? Die Erwerbslosenunter— 
stützung, die die arbeitslosen Maurer bekommen, 
ist das kein Geld? Und das muß die Volkswirt— 
schaft ohne Gegenwert geben! Wäre es nicht prak— 
tischer für sie, in der Maurerarbeit einen Gegen— 
wert zu bekommen? — Und der Ziegeleibesiher? 
Bringt ihm seine Ziegelerde Geld, ehe er sie ver— 
arbeiten läßt? Und erhält er hier nicht Anwart— 
schaft auf Gelder, die aus den Wohnungsmieten 
eingehn? 
„Ach, das sind unsichere und kniffliche Sachen; 
darauf kann sich ein Geschäftsmann nicht einlas— 
sen.“ Schön! Wenn das so ist, dann ist eben der 
Geschäftsmann der Sinderungsgrund, wegen 
dessen die Volkswirtschaft die notwendigsten Be— 
dürfnisse nicht befriedigen kann! 
Es ist in der Tat so: die Leistungen sind, was 
Rohstoffe und Arbeitskräfte anlangt, überall mög— 
lich, nachweisbar möglich, in durchaus ausreichen— 
der Weise für alle notwendigen Bedürfnisse und 
noch etliche andere möglich; nur am Austausch 
der Leistungen hapert es; da stellen sich Hemm— 
nisse über Hemmnisse ein, die nach dem jeßt all— 
gemein und fast ausschließlich — die anderen Re— 
ligionen sind nur noch Sonntagsanzüge — ge— 
glaubten Evangelium nur durch Geld zu beseitigen 
sind! Und niemand merkt, daß all diese Hemm— 
nisse überhaupt erst durch das Geld geschaffen 
werden. 
Vom Handel. 
Nach der Erfindung des Geldes ging der Aus— 
tausch der Leistungen auf einen besonders dafür 
geschaffenen Berussstand über, den Handel, der 
überall langsam aber sicher die Herrschaft über 
die Volkswirtschaft an sich reißt. Der Austausch 
wird anscheinend vereinfacht, wenn man nicht mehr 
Getreide gegen Gewänder, Ochsen gegen Werk—
	        
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