Full text: Der österreichische Exporteur

Paritätswert . 
don Ey ok 
8 710°67 
ch A 
28340 34'391 707:04 
28393 34:38 707°44 
28356 7439 70846 
283-538 ET ‚0851 
28352 U 9:05 
284°44 SA 708:66 
2838-71 34:42 709°32 
284-091 34‘48% 70994 
284'42 34'49 71061 
28442 34°52 71078 
284-392 34:51 710:425 
284°655 34°51 710:60 
284 64 344925 71040 
Mit dem Agio, das der österreichische Schilling wertbeständigen Devisen gegenüber während 
des größten Teiles von 1926 hatte, steht es in Verbindung, daß die Deckung: des österreichischen 
Notenumlaufes und der kurzfristigen Verbindlichkeiten der Nationalbank durch den Barschatz (Gold 
und Gelddevisen) prozentuell ungemein hoch ist. Während des ganzen Jahres 1926 ist die Bar- 
deckung niemals bis ganz auf 54% gesunken. Einen Prozentsatz von 54.37, beziehungsweise 34-55 
wies das Deckungsverhältnis nur am 1. Jänner und am 81. Dezember 1926 auf, also zur Zeit der 
durch das Jahresende bedingten größten Anspannung auf dem Geldmarkte. Die Durchschnitts- 
deckung während des ganzen Jahres betrug 58:79%. Im ersten Halbjahr 1927 belief sie sich 
auf 54'86%. Es gibt daher wenige Währungen, die die Gefahr einer Entwertung und damit die 
Wiederkehr eines Valuta-Dumpings gründlicher ausschließen als der österreichische Schilling. Auch 
andere Umstände lassen jede Besorgnis in dieser Hinsicht unbegründet erscheinen. Das Ööster- 
reichische Budget ist nicht nur ausgeglichen, sondern hat in den ‚Jahren 1925 und 1926. sogar 
Überschüsse geliefert. Die österreichische Handelsbilanz ist zwar passiv, doch ‚ist der Einfuhr- 
üiberschuß bisher ohne Schwierigkeiten ausgeglichen worden, woraus zu schließen ist, daß die 
statistisch nicht genau erfaßbaren unsichtbaren Einnahmsquellen Österreichs wesentlich größer 
sein müssen, als man geneigt wäre, anzunehmen. Die Richtung, aus der die Stabilität der Währung 
oedroht werden könnte, ist daher nicht ersichtlich. 
Auch der offiziellen Handelspolitik Österreichs fehlen jedwede Dumping-Bestrebungen. Was man 
in Österreich unter offizieller Förderung des Außenhandels versteht, ist nicht etwa die Tendenz, die 
Ausfuhrpreise auf Kosten des inländischen Konsumenten zu drücken und dadurch indirekt Export- 
prämien zu schaffen. Weder steuerliche Begünstigungen, denen sich schon budgetäre Rücksichten 
entgegenstellen würden, noch die sonstigen Methoden, die der Außenhandelspolitik der meisten 
Länder geläufig sind, werden diesem Zwecke dienstbar gemacht. Die am österreichischen Ausfuhr- 
handel interessierten Kreise haben es vielmehr schon als besondere Errungenschaft begrüßt, daß cs 
ihnen im Laufe des Jahres 1926 gelungen ist, für exportierte Waren die Warenumsatzsteuer, die 
sinngemäß doch nur vom inländischen Konsumenten zu tragen ist, in annähernd vollem Maße 
erseizt zu bekommen. 
Will man sich ein Bild über die Entwicklung des österreichischen Exports in der Nach- 
kriegszeit machen, so kommen für einen Vergleich nur die Jahre 1923 bis 1926 in Betracht; weil 
Jie Exportbedingungen in diesem Zeitraum im Gegensatz zur Periode, die die Jahre 1918 bis 1922 
umfaßt, nicht nur von der Stabilität der österreichischen Währung beherrscht waren, sondern auch 
durch den allmählichen Ausbau des europäischen Handelsvertragssystems eine Annäherung an 
normale Verhältnisse darstellen. In dem Zeitraum, der der Stabilisierung vorausging, hat einerseits 
die Entwertung der Krone die Ausfuhr von Arfikeln möglich gemacht, die sonst nicht, oder 
mindestens nicht im gleichen Umfang, Gegenstand des Kxports gewesen wären, und anderseits hat 
das damals noch in voller Blüte stehende Verbotssystem wieder viele Exporte verhindert. die 
normalerweise stattgefunden hätten, 
Vergleicht man die Wertziffern der’ österreichischen Ausfuhr in den Jahren 1923 bis 1926 
untereinander, so ergibt sich eine langsame Steigerung bis zum Ende des Jahres 1925, während 
Jas Jahr 1926 einen Rückgang aufweist, wie aus folgender Übersicht hervorgeht: 
Ausfuhr in tausend Schillingen 
1928 . 1,626.458 
1924 1.988.099 
1925 1,948.232 
1926 ; . 1,728.500 
Bezüglich der Ausfuhrziffer für 1925 muß bemerkt werden, daß sie nur scheinbar hinter der 
für 1924 zurückbleibt. Mit Beginn des Jahres 1925 trat nämlich durch den Übergang vom System der 
Wertermittlung durch Schätzung auf das der Wertdeklaration eine Änderung ‘in der Methode der 
mis ter dam „Bleriim 
285°66 168.29 
nat iet 
L68:28 
16838 
L68:67 
16858 
L68‘31 
16859 
16820! 
168°237: 
16851 
16846 
168305 
16836 
16857 
Jul 1926 
August 1926 . 
September 1926 
Oktober 1926 . 
November: 1926 
Dezember 1926 
Januar 1927 .. 
Februar 1927 
März 1927. 
Apıil 1927, 
Mai 1927 , 
Juni 1927 . 
Juli 1927 
Weribestä 
digkeit de 
Währung 
Keine kün 
liche Expo 
förderun 
Die Entwit 
lung des 
österr. 
Exporte: 
„m
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.