R. Mueller und E. Mittermüller, Lebensversicherung.
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Der Gewinn und seine Verteilung.
Aus den jährlichen Überschüssen der Einnahmen über die Ausgaben
sind die durch Technik, Gesetz und Satzung vorgeschriebenen Rücklagen zu
machen; der dann noch verbleibende Überschuß stellt sich als Jahresgewinn
dar, der zum größten Teil auch nach festen Regeln zu verteilen ist. Das
gilt besonders hinsichtlich der an die Versicherten fließenden Gewinn
anteile, für deren Verteilung bei allen Gesellschaften feststehende Gewinn
pläne bestehen. Die Versicherungsnehmer haben am Jahresgewinn, wie
nachstehende Tabelle zeigt, den Hauptanteil, der ihnen nur selten in bar,
in der Regel in der Form der Kürzung ihrer Jahresprämien zufließt.
Der auf die Versicherten entfallende Gewinn wird im Durchschnitt erst
einige Jahre nach Ablauf des Gewinnjahres ausgeschüttet und bis dahin
in Gewinnreserven aufbewahrt.
Tabelle 16.
Der Gewinn und die Verteilung des Gewinns bei den
deutschen Unternehmungen einschließlich der Versichern ngs-
einrichtungen der größeren Berufsvereinigungen.
Gewinn
Von dem Gewinn sind in 1000 Mk.
abgeführt worden
Jahr
insgesamt
(in
1000 Mk.)
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Zb
Pf
ZW
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
1902
82 987
1583
4 592
344
4 248
1 762
68 885
1374
199
1908
90 473
1472
5154
430
4 688
1 992
74 688
1815
284
1904
96 710
1208
6 833
629
4 989
2 091
78 724
1919
317
1905
102 827
I 280
6 919
950
5 233
2 338
83 633
1 725
249
1906
108 156
1280
6 308
1023
6 099
2 514
89 962
698
272
1907
115 611
1 156
5 891
1268
6182
2 614
97 570
670
260
1908
125 435
1 584
7 827
725
6 632
2 915
104 330
955
467
1909
135 407
1529
7 634
632
6 998
3 009
113 800
1331
474
Die an die Versicherten zurückfließenden Gewinnanteile sind all
mählich auf annähernd 20 Prozent der von ihnen aufgewendeten Prämien
und Nebenleistungen gestiegen. Für je 1000 Mk. erhielten sie nämlich
Zurück:
Tabelle 17.
19_02 1903 1904 1905 1906 1907 1908 1909
184 188 186 187 190 194 196 198 Mk.