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Die Gottheit ist dort das Bild des Kapitals selbst,
und der Menschheit, des Menschen, unter dem Kapital.
Außerdem wird das Elend mit dem wachsenden Ka—
pitalismus größer, die Gesellschaft wird immer verwickelter
und schwieriger zu durchschauen, und es wird immer un—
möglicher, herauszufinden, was wirklich gut, was wirklich
schlecht für alle ist. Insichgehen, Spekultatlon, Vergeisti
gung werden die einzigen Mittel, um inmitten des Kamp—
fes und des wütenden Treibens der Warenproduktion und
des Handels Gewißheit, Festigkeit, Glück zu finden.
So sehen wir auch das Bild Gottes immer mehr ver—
einsamen, sich immer mehr vergeistigen, immer abstrakter
werden. Bei den großen Philosophen des siebzehnten
Jahrhunderts, bei Descartes, Spinoza und Leibniz ist
Gott zu einem riesiigen Wesen geworden, außerhalb
dessen nichts ist. Bei Spinoza, der vielleicht das voll⸗
endteste philosophische System eutworfen hat — man hat
es gern mit einem vollkommen geschliffenen, makellofen
Diamanten verglichen —, bei Spinbza ist Gottein Riesen⸗
körper mit einem Riesengeist, außer dem nichts ist und der
sich immerfort für sich bewegt und denkt. Ein Bild des
individualistischen Menschen.
Auch wurde mit der Entwicklung der Technik und des
Kapitalismus die Erkenntnis der Natur immer größer;
die Natur wurde im siebzehnten und achtzehnten Jahrhun—
dert in ihrem wirklichen Zusammenhang schon so weit ver—
standen, daß das Unverfländliche, das Gbttliche aus ihr
derschwand. Der Geist dagegen, das Verstehen selbst, die
Algemeinen Begriffe des Guken und Bösen und die doge—
raunten geistigen Wissenschaften wurden noch nicht erfaßt.
Dadurch geriet in der Religion die Natur, die Malerie
immer mehr in den Hintergrund Gott wurde immer mehr
zu einem gespenstigen, abstrakten Geiste, weit von der Re—
Aität. Dazu trug die alte christliche Verachtung „des
Fleisches“ nicht wenig bei Und auch die Trennung der
Kopf⸗ und Handarbeit, die sich, je verwickelter die Technik
und je größer die Arbeitsteilung wurde, immer verkiefte,
und wobei die Kopfarbeit den besttzenden Klassen, die Haud
arbeit dem Proletariat zufiel, — auch diese Trennuug be—
wirkte, ebenso wie in der griechischen Welt, daß in der Re—
ligion die Materie gänzlich wegfiel. Aus allen diesen Ur—
sachen nannte der Philosoph Kant alle zeitlichen und
räumlichen Dinge bloß Erscheinungen, denen keine wirk—
liche Existenz zukam. Der Philosoph Fichte anerkaunte
nur ein geistiges Subjekt oder Ich, der Philosoph Hegel