issen — als Meister und Knecht, Eigentümer und Besiß—
loser, Grundbesitzer, Pächter und Tagelbhner zueinan—
der zu stehen, die nämlichen Kapitalisten und Arbeiter usw
denken auch als Kapitalisten, Arbeiter usp. Sie bilden
ihre Ideen, ihre Vorstellungen nicht als abstrakte Wesen,
sondern als die sehr konkreten wirklichen lebendigen Men
schen, die sie sind, als gesellschaftliche in einer bestimmten
Gesellschaft lebende Menschen
Also nicht nur unsere materiellen Verhaältnisse hängen
von der Technik ab, stützen sich auf die Arbeit, auf die Pro—
duktionskräfte; sondern, da wir innerhalb unserer materiel⸗
len Verhältnisse und unter diesen Verhältnissen denken,
hängen auch unsere Gedanken unmittelbar von diesen Ver—
hältnissen und also mittelbar von den Produktivkräften ab
Das moderne gesellschaftliche Sein des modernen Pro—
letarlats ist von der Maschine geschaffen worden Seine
gesellschaftlichen Gedanken, die dem Verhältnis entspringen,
worin er als Proletarier steht, stüßen sich also mittelbar
auf das moderne Maschinenwesen, hängen indirekt davon
ab UndsoistesmitallensKlassenderkapi—
talistischen Gesellschaft. Denn die Verhältnisse,
worin einzelne Menschen zueinander stehen, gelten nicht
für sie allein Gesellschaftlich steht der Meusch nicht in
einer besonderen, nur ihm eigenen Beziehung zu anderen;
er hat viele seinesgleichen, die in genau demselben Verhält
nis zu anderen stehen. Ein Arbeiter um beim naͤmlichen
Beispiel zu bleiben steht nicht a lIlein als Lohnarbelter
anderen Menschen gegenülber, er ist einer von vielen, er ist
Mitglied einer Klaͤsse von Millionen, die sich als Lohn⸗—
arbeiter in der nämlichen Lage befinden wie er Und so
ist es mit jedem Menschen in der zibilisterten Welt, jeder
gehört zu einer Gruppe, einer Klasse, deren Muglieder sich
zum Produktionsprozeß in der nämlichen Weise verhalten
Es ist also nicht nur wahr, daß ein Arbeiler, e in Kapi—
talist, e i n Bauer usw gesellschaftlich so denken wird, wie
die Arbeitsverhältnisse hhn deuken machen, sondern seine
Anschauungen, seine Ideen, seine Vorstellungen werden in
allgemeinen Zügen übereinstimmen mit denen von Hun—
derttausenden anderer, die sich in derselben Lage wie es be—
finden. Es gibt ein Klassendenken, wie es auch eine Klas—
senstellung im Arbeitsprozeß gibt
Die Form wir beschäftigen uns hier noch immer mit
der allgemeinen Uebersicht unserer Lehre — die Form, wo—
rin die Arbeitsverhältnisse der verschiedenen Klassen, der
Kapitalisten, der Unternehmer, der Arbeiter usww ans Licht