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Reihe der minder dringlich notwendigen usw. ausdrückt. Es ergibt
sich nun folgendes Schema:*)
1 II III
10 20 5 + 10
5 — 2
2 — 1
Bei unserer Annahme, daß die Gesellschaft 55 Arbeitsein
heiten besitzt, werden sie folgendermaßen verteilt: 10 Arbeits
einheiten dienen zur Befriedigung der dringlichsten Bedürfnisse
der herrschenden Klassen, 20 decken die gleichen Bedürfnisse
der arbeitenden Klassen und 10-1-5 Arbeitseinheiten werden auf
die Herstellung von Produktionsmitteln verwendet. Da nun noch
„freie“ Arbeitskraft übrig bleibt, so können die herrschenden
Klassen auch ihre weniger dringlichen Bedürfnisse befriedigen.
In der vorkapitalistischen Zeit wurde die „überschüssige“ Arbeits
kraft zur Befriedigung des unmittelbaren Verbrauches der herr
schenden Klassen und nur insoweit zur Herstellung von Produk
tionsmitteln verwendet, als sie für die Produktion von Konsum
tionsmitteln notwendig ist. Deshalb wird diese Arbeitskraft für
die Erzeugung von weniger notwendigen oder Luxusgegenständen
und deren Arbeitsmitteln verwendet werden.
Bei dem angenommenen Ausbeutungsgrade ist die angegebene
Verteilung der Produktivkräfte notwendig. Steigt aber die Pro
duktivität der Arbeit, so wird je nachdem, welche Klasse davon
Vorteil hat, die Reihe I oder H vergrößert werden, und abhängig
davon wird auch die Reihe HI, die Produktion von Produktions
mitteln, steigen.
Die kapitalistische Wirtschaft zeichnet sich dadurch aus, daß
der Unternehmer bestrebt ist, Profit zu erhalten. Mit anderen
Worten: er sucht die sozialen Bedürfnisse nur soweit zu befriedi
gen, als er dadurch Profit erhält. Daher sucht er die Pro
duktionskosten zu verringern: die Produktivität der Arbeit zu er-
*) Die angeführten Zahlen drücken das tatsächliche Verhältnis
der Produktion verschiedener Gegenstände aus und sind auf Grund der
Angaben über die Zusammensetzung des Handwerkerkapitals und die
Ausbeutung der Hörigen zusammengestellt.