hartnäckigen Fragen über das Warum und Wozu der
von ihnen damals unternommenen Schritte erinnern.
Trotz seiner Jugend schien er nicht zur Kritik zu nei-
gen; er wollte Antworten auf seine Fragen, behielt
seine Schlüsse aber für sich.
Der Sturm war vorüber, und drei Jahre lang ging
das Geschäftsleben ruhig und stetig weiter. Moses
Taylor lehrte die Bankiers von New York die un-
unschätzbaren Vorteile der Zusammenarbeit durch die
Organisation eines Clearing House. Kommodore Van-
derbilt baute seine Flotte von 70 Schiffen auf, Tronor
W. Park kürzte den Weg nach Kalifornien durch die
65 Kilometer lange Eisenbahn über den Isthmus
von Panama ab. A. A, Low, der Vater von Seth
Low, baute den ausländischen Handel aus, indem
er Paketboote nach China und dem fernen Osten
sandte. Der Ozeandampferdienst zwischen Boston,
New York und Liverpool sowie den Häfen auf dem
europäischen Festland entwickelte sich rasch. Da-
mals bestanden die auswärtigen Handelsbeziehungen
der Vereinigten Staaten zum größten Teil aus Baum-
wollausfuhr und es.kam das Wort vom „König Baum-
wolle” auf. Nur wenige Bankhäuser gab es in New
York, die internationale Geschäfte machten, und fast
ohne Ausnahme sind ihre Namen heute nur noch aus
der Geschichte bekannt. Duncan, Sherman & Co., bei
denen der junge Morgan angestellt war, wurden auf
den breiten Schultern von Peabody & Co. sicher durch
die Panik getragen, doch gingen sie in den Jahren der
wirtschaftlichen Depression unter, die der noch
schwereren Krise von 1873 folgten.
Der Eisenbahnwahnsinn hatte noch nicht begonnen.
Im Osten fingen die Pennsylvania und bis zu einem
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