fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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itriellen Aufidwung zu verzeidhnen. Bon 111 Millionen Pud im Yahre 
1901, bradte es die dortige Indufjtrie im IYahre 1905 auf 171 und im 
Sahre 1910 auf 235 Millionen Pud; dement/predjend wurden in die- 
jem Induljtriegebiet 4226 AYrbeiter in 1901, 7268 in 1905 und 10704 
in 1910 be[dhäftigt. Die Erze von Kriwoj Rog fanden ihre Berarbei- 
tung ausf[dlieklid auf den im Dnjeprgebiet liegenden Werken, vor 
allen Dingen in NMijdhnednjeprowjk, Petrowia und Alexandrowji; die- 
jenigen vom Donezgebiet, die jpäter noch) bejonders Erwähnung finden, 
ebenjo Diejenigen von Mariupol und Kertjdh, verjorgten Yurjewka 
und die Werke am Ajowidhen Meer, in erfter Linie Taganrog. — 
Außer den zuvor erwähnten Werken befanden JidhH am Dnjeprlauf eine 
ganze Anzahl weniger bedeutender indujtrieller Unternehmungen, die 
jebod). fämtligH mit neuzeitigen Einridhtungen und Majdhinerien ver- 
jehen waren. Bei weitem die größte Anzahl von metallurgijhen Werken 
war jedod im Donezbaffin zu finden. Der Donez ijt ein Nebenfluk 
des Don; er entfpringt im Gouvernemet Kurjf, fließt von Nords 
weiten nad Südofjten, ungefähr parallel dem Dnjepr und erreidht den 
Don furz vor Jeiner Mündung in das Ajowjdhe Meer, bei Nowotjcher- 
fajt, der Hauptjtadt des Donjdhen Kofjakengebiets. Der Donez durch 
liebt ein an Kohlen fehr reides Gebiet von zirfa 25000 agkm. Zu feinen 
beiden Seiten befindet Jid) eine ganz beträchtlidHe Anzahl von Kohlen- 
gruben und Eijenhütten, ebenjo viele‘ Stahl- und mechanijhe Werke, 
— Das Kohlenbafjjin des Donez hat eine Länge von ungefähr 350 
Werft, feine Breite bewegt id) zwiiden 50 und 150 Werft. Alle 
Kohlenarten, bis zu Anthrazit hHöchkter Qualität, jind hier vertreten. 
Das Donezgebiet zählte vor dem Kriege zirfa 150 Kohlenbergwerke 
und mecdhanifjhe Fabriken, ausjhlieklid) der Bergwerfke von Matiewka, 
Der Ural ift in bezug auf Mineralien und Erze eines der reiciten 
Gebiete der ganzen Welt. Zlatouft, zwijdhen Ufa und Iicheljabini£, 
befaß jeit 1811 eine berühmte Waffenindujirie. Die Eijenzeden und 
bie Hütten lagen im mittleren Teil des Ural, ungefähr zwijden Yeka- 
terinburg und Ufa. Man jtellte hier vorzugsweije Roheijen aus[Hließ- 
lid für den rufliidhen Berbraud her. Ferner findet man bei Bogoflowit 
nicht unbedeutende Kupfergruben, bei Demidow und Kefcdhtima dagegen 
verfdhiebene goldhaltige Dijtrikte, ebenjo Lager von Silber und Platin 
enthaltenden Erzen. Die Gold=- und Silberförderung Hat Dbeifpiels: 
weije im Jahre 1910 — 9020 kg Gold und 6832 kg Silber gebracht. 
Zroß feines Reidhtums an natürliden BodenjHäkHen Hatte aber der 
Ural feine führende Stelle unter den Indufjtriegebieten Ruklands ver- 
foren und war ftarf hinter dem Donekgebiet zurüdgeblieben. 
Mehr nod) als der Ural lenite der Kaukafus durch feine Reicdh- 
tümer an Mineralien die Wufmerfjamfeit auf fid. Man fand hier 
Eijen, Molybdän, Mangan und Kupfer; Mangan wurde vorwiegend 
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